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Online-Bestellung Aktualisiert am: 28. August 2026
16 Min. Lesezeit

Lieferdienst-Kunden in Direktbesteller umwandeln: 8 Tipps

Lieferdienst-Kunden in Direktbesteller umwandeln: 8 Tipps
Bardhyl
Autor Bardhyl

Quick Answer: Die Umwandlung von Lieferdienst-Kunden in Direktbesteller erfordert eine strategische Neuausrichtung: Nutzen Sie Drittanbieter nicht als Umsatzbringer, sondern als reine Kanäle zur Kundengewinnung. Schweizer Gastronomen können Kunden migrieren, indem sie QR-Gutscheine in Liefertaschen beilegen, exklusive Direktbesteller-Menüs anbieten und eigene Treueprogramme nutzen. Die Kontrolle über die Kundendaten schützt Ihre Marge vor hohen Vermittlungsgebühren.


Die Abhängigkeit von Lieferdiensten wie Just Eat oder Uber Eats ist für Schweizer Gastronomiebetriebe eine teure Falle. Die Plattformen verlangen hohe Kommissionen von 25 % bis 30 % auf jede einzelne Bestellung. In Kantonen mit hohen Standortkosten wie Zürich, Genf oder Bern zerstört das die Marge Ihres Betriebs.

Zudem halten die Lieferplattformen die Kontaktdaten der Gäste unter Verschluss. Sie besitzen die Kundenbeziehung nicht. Die Portale kontrollieren Ihre Kunden und lassen sich jeden erneuten Kontakt teuer bezahlen.

Egal ob Sie ein selbstständiger Inhaber wie Marco, eine Geschäftsführerin wie Fatima oder ein Betreiber mehrerer Standorte wie Stefan sind: Diese Abhängigkeit bremst Ihr Wachstum. Für Marco bedeutet der Kommissionsverlust von 30 % pro Pizza einen direkten Gewinnverlust. Für Fatima führen technische Fehler der Plattformen zu Stress im Betrieb. Für Stefan verhindert der Mangel an Kundendaten ein zentrales Marketing über mehrere Standorte hinweg.

Marco führt eine gut besuchte Pizzeria in Winterthur. Er bemerkte, dass trotz Dutzender Bestellungen an jedem Abend auf seinem Bankkonto kaum Gewinn verblieb. Die hohen Portalkommissionen zehrten seinen Ertrag auf. Fatima, Geschäftsführerin eines Burger-Restaurants in Bern, kämpfte mit Lieferverzögerungen und fehlenden Telefonnummern der Gäste bei Reklamationen. Stefan, der fünf Standorte in Zürich und Luzern leitet, stellte fest, dass er keinerlei Einblick in das Bestellverhalten seiner Stammgäste hatte, da die Portale alle Kundendaten anonymisierten.

Sie können diese Plattformen jedoch zu Ihrem Vorteil nutzen. Betrachten Sie Drittanbieter-Apps als reine Akquisitionskanäle für Neukunden. Wandeln Sie diese Kunden anschliessend systematisch in treue Direktbesteller um.

Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie Lieferdienst-Kunden Schritt für Schritt in Direktbesteller umwandeln. Wir liefern praxiserprobte, datengestützte Strategien für Schweizer Restaurantbesitzer und Geschäftsführer.


Die finanzielle Realität: Drittanbieter-Kommissionen versus Direktbestell-Margen

Viele Schweizer Restaurantbesitzer unterschätzen den finanziellen Schaden durch Lieferplattformen. Sie sehen die hohen Bestellzahlen auf den Portalen. Den tatsächlichen Reingewinn pro Bestellung lassen sie jedoch ausser Acht.

Ein konkretes Schweizer Rechenbeispiel verdeutlicht das Problem. Ein Kunde bestellt für CHF 50 Speisen über Just Eat in Basel:

  • Bruttobestellwert: CHF 50.00
  • Drittanbieter-Kommission (30 %): CHF 15.00
  • Zahlungsbearbeitungsgebühr: CHF 1.50
  • Nettoumstatz für das Restaurant: CHF 33.50

Von diesen verbleibenden CHF 33.50 müssen Sie den Wareneinsatz, die Personalkosten nach L-GAV, Strom, Gas und die Miete decken. In der Schweizer Gastronomie liegt der Wareneinsatz im Schnitt bei 30 % (CHF 15.00) und die Personalkosten bei 40 % (CHF 20.00).

Nach Abzug aller betrieblichen Ausgaben führt eine Bestellung über Drittanbieter oft zu einem Verlust. Sie kochen im Grunde ohne Ertrag, während die Lieferplattform den Gewinn abschöpft. Detaillierte Informationen finden Sie in unserem Bericht über Just Eat Kommissionen in der Schweiz.

Vergleichen Sie dies mit einem eigenen Direktbestellkanal. Wenn ein Kunde direkt über Ihre Website bestellt:

  • Bruttobestellwert: CHF 50.00
  • Gebühr für Direktbestellsystem (5–8 %): CHF 3.50
  • Nettoumsatz für das Restaurant: CHF 46.50

Das bedeutet eine sofortige Margenverbesserung von CHF 13.00 pro Bestellung. Verarbeitet Ihr Betrieb monatlich 400 Lieferbestellungen:

  • Monatliche Ersparnis: 400 Bestellungen × CHF 13.00 = CHF 5’200.
  • Jährlicher Mehrgewinn: 12 Monate × CHF 5’200 = CHF 62’400.

Dieser Gewinn bleibt direkt in Ihrer Kasse. Er deckt Ihre Fixkosten und stärkt die finanzielle Basis Ihres Betriebs. Lesen Sie mehr über die Kostenstrukturen in unserem Leitfaden über Kosten für Online-Bestellsysteme in der Schweiz.

KennzahlDrittanbieter-Portal (Just Eat / Uber Eats)Eigener Direktbestellkanal
Kommissionssatz25 % – 30 % pro Bestellung5 % – 8 % pro Bestellung
Kundendaten-BesitzBleibt beim Portal (anonym)100 % im Besitz des Restaurants
PreiskontrolleEingeschränkt durch VorgabenVolle Freiheit & eigene Bundles
Nettomarge bei CHF 50 BonCHF 33.50CHF 46.50
MarkenbindungGehört der Liefer-AppGehört Ihrem Restaurant

Die Daten des Bundesamts für Statistik (BFS) zeigen steigende Betriebskosten im Gastgewerbe. Die Rückgewinnung Ihrer Kundenbeziehungen ist deshalb kein Luxus, sondern überlebenswichtig.

Zusätzlich behandelt das Schweizer Steuerrecht Take-Away- und Lieferbestellungen unterschiedlich. In der Schweiz profitieren Ausser-Haus-Verkäufe vom reduzierten MWST-Satz von 2.6 %, während im Restaurant der Normalsatz von 8.1 % gilt. Bei Drittanbieter-Bestellungen erschwert die Abrechnung oft die saubere Abgrenzung. Ein eigener Direktkanal vereinfacht Ihre MWST-Abrechnung und sichert Ihnen den vollen Steuervorteil.

Berücksichtigen Sie auch die Logistikkosten. Viele Schweizer Gastronomen glauben, dass eigene Kuriere teurer sind als Portale. Die Kombination aus eigenem Bestellsystem und flexiblen Liefer-Partnern ermöglicht jedoch direkte Lieferungen ohne feste Fahrzeugflotte. Die Marge zwischen 30 % Kommission und einer fairen Pauschale für den Kurier ist enorm.


Methode 1: Der Unboxing-Trichter in der Liefertasche (Flyer, QR-Sticker und Gutscheine)

Der Moment, in dem der Gast die Liefertasche zu Hause auspackt, ist Ihre beste Marketingchance. Das Essen ist heiss, der Kunde hat Hunger und Ihre Marke hat seine volle Aufmerksamkeit.

Liefern Sie niemals eine neutrale Tasche mit einem Beleg des Lieferdienstes aus. Nutzen Sie Verpackungsmarketing, um Portal-Käufer zu Direktbestellern zu machen.

Legen Sie jeder Liefertasche eine hochwertige Gutscheinkarte bei. Dieser Gutschein muss dem Gast einen klaren finanziellen Anreiz bieten, beim nächsten Mal direkt zu bestellen.

Formulieren Sie ein starkes Angebot: “Sichern Sie sich CHF 10 Rabatt auf Ihre nächste Bestellung über unsere Website.”

Platzieren Sie einen gut sichtbaren QR-Code auf der Karte. Wird dieser mit dem Natel gescannt, öffnet sich sofort Ihre digitale Speisekarte. Leiten Sie den Kunden direkt auf die Bestellseite weiter, nicht auf eine komplizierte Startseite.

Halten Sie Ihre Botschaft kurz und klar:

  1. Überschrift: “Lokal geniessen. Direkt sparen.”
  2. Angebot: “15 % Rabatt auf Ihre erste Direktbestellung mit dem Code DIREKT15.”
  3. Handlung: “QR-Code scannen und direkt bestellen.”

Drucken Sie QR-Codes auf Ihre Schachteln, Papiertaschen und Quittungen. Ein Sticker auf der Verpackung mit dem Hinweis “Nächstes Mal direkt bestellen und von Vorteilen profitieren” fällt sofort auf.

Messen Sie den Erfolg, indem Sie eigene Gutscheincodes für die Verpackungsflyer verwenden. So sehen Sie monatlich, wie viele Kunden den Kanal wechseln.

Achten Sie auf hochwertige Drucksachen. Dünne Zettel werden unbeachtet entsorgt. Fester Karton mit sauberem Druck unterstreicht die Qualität Ihres Betriebs.

Schulen Sie Ihr Küchenteam darauf, in jede Liefertasche eines Drittanbieters einen Flyer einzulegen. Machen Sie diesen Schritt zum festen Bestandteil der Verpackungsroutine.

Geben Sie der Verpackung eine persönliche Note. Eine kleine, handschriftliche Notiz der Küchencrew mit den Worten “Guten Appetit! Bestellen Sie nächstes Mal direkt bei uns” baut eine persönliche Verbindung auf, die grosse Portale nicht bieten können.

Nutzen Sie Rubbelkarten als Gutscheine. Gäste lieben das spielerische Element, den Rabattcode freizurubbeln. Diese Methode steigert die Einlösequote im Vergleich zu einfachen Flyern spürbar.

Verwenden Sie bedrucktes Klebeband zum Versiegeln der Liefertaschen. Ein Aufdruck wie “Frisch versiegelt. Bestellen Sie das nächste Mal direkt auf unserer Website” sorgt für Aufmerksamkeit und Sicherheit.


Methode 2: Strategische Preisanpassung und exklusives Speisekarten-Design

Aufgrund von Regeln der Lieferdienste dürfen Sie Preise auf Ihrer Website oft nicht niedriger ansetzen als auf dem Portal. Sie können Ihre eigene Speisekarte jedoch durch kluges Design attraktiver gestalten.

Erstens: Passen Sie die Preise auf den Portalen an, um die 30 % Kommission auszugleichen. Wenn ein Pastagericht auf Ihrer Website CHF 22 kostet, setzen Sie es auf Just Eat bei CHF 27 an. Diese Anpassung schützt Ihre Marge bei Portal-Bestellungen.

Zweitens: Erstellen Sie exklusive Gerichte, die es nur auf Ihrer eigenen Bestellplattform gibt. Kunden schätzen Exklusivität. Bieten Sie spezielle Familien-Kombis, saisonale Angebote oder Spezialitäten nur direkt an.

Bieten Sie auf den Portalen nur Einzelgerichte an. Auf Ihrem eigenen Kanal bieten Sie Vorteils-Bundles an. Erstellen Sie beispielsweise ein “Wochenend-Menü” mit zwei Hauptgang-Klassikern, einer Vorspeise und zwei Getränken für CHF 65.

Diese Bündelung steigert Ihren durchschnittlichen Bestellwert und bietet dem Gast einen echten Mehrwert. Wie Sie Speisekarten optimal gestalten, lesen Sie in unserem Artikel über Preiskalkulation in der Gastronomie.

Drittens: Bieten Sie individuelle Modifikatoren nur direkt an. Erlauben Sie Direktbestellern die Auswahl spezieller Saucen, Extra-Toppings oder Beilagen. Auf Drittanbieter-Apps fehlen diese Optionen oft.

Heben Sie diese Vorteile auf Ihrer Website hervor. Zeigen Sie den Besuchern, dass Direktbesteller grössere Portionen, exklusive Gerichte und bessere Angebote erhalten.

Überprüfen Sie Ihr Angebot regelmässig. Streichen Sie margenschwache Gerichte komplett von den Portalen. Belassen Sie Ihre beliebtesten Speisen auf Ihrem Direktportal, um die Nachfrage dort zu bündeln.

Bieten Sie saisonale Spezialitäten exklusiv auf Ihrer eigenen Seite an. Ein Trüffel-Fondue-Burger im Winter nur auf Ihrer Website schafft Kaufanreize und bewegt Gäste zum Kanalwechsel. Nutzen Sie saisonale Menüwechsel, um Ihren Direktkanal attraktiv zu halten. Bieten Sie Gerichte mit frischen Schweizer Zutaten wie Eierschwämmli im Herbst oder Spargeln im Frühling exklusiv auf Ihrer Website an. Das schafft Kaufanreize für Stammgäste.

Ergänzen Sie Ihr Angebot um exklusive Getränke-Pakete. Kooperieren Sie mit lokalen Schweizer Brauereien oder Weinkellereien. Da Portale bei der Getränkelieferung oft komplexe Regeln haben, bietet Ihr Direktkanal hier einen klaren Wettbewerbsvorteil.


Sucht ein Kunde auf Google nach Ihrem Restaurant, bieten Lieferplattformen oft auf Ihren Namen. Wenn Sie Ihre digitalen Kanäle nicht optimieren, geht die Bestellung an Just Eat.

Überarbeiten Sie Ihr Google Unternehmensprofil sofort. Stellen Sie sicher, dass der Haupt-Button “Online bestellen” direkt auf Ihre eigene Bestellseite führt und nicht zu Drittanbietern.

Google erlaubt die Auswahl eines bevorzugten Bestell-Links. Wählen Sie Ihre eigene Website als primäre Option. Das leitet Suchanfragen direkt auf Ihren kostengünstigen Kanal um.

Aktualisieren Sie Ihre Profile auf Instagram und Facebook. Platzieren Sie den Direktbestell-Link prominent in Ihrer Bio. Nutzen Sie in Ihren Stories Sticker wie “Hier direkt bestellen”.

Schalten Sie regionale Werbeanzeigen für Anwohner in der Nähe. Zeigen Sie ansprechende Videos Ihrer Speisen. Verknüpfen Sie die Anzeige mit einem Direktbestell-Button und einem Rabattcode für Anwohner.

Nutzen Sie einen Hinweis-Banner auf Ihrer Website. Begrüssen Sie Besucher mit der Botschaft: “Bestellen Sie direkt auf unserer Seite für schnelleren Service und exklusive Angebote.”

Achten Sie auf eine schnelle Ladezeit Ihrer mobilen Website. Die meisten Bestellungen werden über das Natel getätigt. Dauert der Ladevorgang länger als drei Sekunden, wechseln Kunden zurück zur App.

Überprüfen Sie Ihre Google-Präsenz regelmässig. Suchen Sie im Inkognito-Modus nach Ihrem Betrieb und stellen Sie sicher, dass Ihr eigener Link oben steht.

Nutzen Sie Google Local Services Ads mit direktem Link zu Ihrer Bestellseite. So gewinnen Sie lokale Kunden bei der Suche nach “Kurier in der Nähe” zu einem Bruchteil der Portalkommissionskosten. Google Maps ist ein weiterer entscheidender Kanal für die lokale Kundengewinnung. Stellen Sie sicher, dass Ihr Google-Maps-Eintrag einen direkten Bestell-Link zu Ihrer Website enthält. Wenn Schweizer Angestellte auf dem Natel nach einer schnellen Mittagspause suchen, führt ein direkter Bestell-Link zu sofortigen Verkäufen ohne Portalkommissionen.

Richten Sie einen Direktbestell-Link in Ihrem WhatsApp-Business-Profil ein. Viele Schweizer Gäste schätzen die direkte Kommunikation. Ein automatisierter Bestell-Link im Chat sorgt für eine schnelle Abwicklung.


Methode 4: Aufbau eigener Kundendaten und Marketinglisten

Drittanbieter-Apps verwehren Ihnen den Zugriff auf Kundendaten. Sie übermitteln nur den Vornamen und eine temporäre Telefonnummer. Eine direkte Kundenansprache ist so unmöglich.

Bestellen Kunden über Ihren eigenen Kanal, erfassen Sie die vollständigen Kontaktdaten: E-Mail-Adresse, Natel-Nummer, Bestellhistorie und Vorlieben.

Diese Kundendaten sind Ihr wertvollster Schatz. Sie ermöglichen Ihnen gezielte Marketingaktionen ohne Zusatzkosten.

Richten Sie automatische E-Mail-Nachrichten für neue Direktbesteller ein. Senden Sie 24 Stunden nach der ersten Bestellung eine Nachricht: “Danke für Ihre direkte Unterstützung! Hier ist ein Gutschein über CHF 5 für Ihre nächste Bestellung.”

Segmentieren Sie Ihre Kundendatenbank nach Bestellgewohnheiten. Senden Sie Pizza-Angebote an Gäste, die freitags bestellen. Senden Sie Mittagsangebote an Firmenkunden am Dienstagmorgen.

Nutzen Sie SMS-Marketing für spontane Aktionen. Versenden Sie an verregneten Abenden eine kurze SMS: “Heute nicht kochen! Bestellen Sie direkt bei uns und sparen Sie die Liefergebühr. Hier klicken zum Bestellen.”

SMS-Nachrichten erreichen eine Öffnungsquote von over 90 % innerhalb von fünf Minuten. Das macht SMS perfekt für die Auslastung ruhiger Abende.

Beachten Sie das Schweizer Datenschutzgesetz (DSG). Integrieren Sie beim Checkout ein Kontrollkästchen für die Einwilligung und geben Sie dem Gast die volle Kontrolle über seine Daten.

Holen Sie nach Direktbestellungen Feedback ein. Senden Sie eine automatische Anfrage: “Wie hat es Ihnen geschmeckt?” Nutzen Sie positives Feedback für Ihre Online-Bewertungen. Lesen Sie dazu unseren Leitfaden über Google-Bewertungen für Restaurants.

Analysieren Sie die Bestellfrequenz, um inaktive Kunden zurückzugewinnen. Hat ein Stammgast seit 30 Tagen nicht bestellt, löst das System automatisch einen Rabattcode aus, um ihn wieder zu aktivieren.

Nutzen Sie Geburtstags-Automationsabläufe. Fragen Sie Direktbesteller bei der Registrierung nach ihrem Geburtsdatum und versenden Sie am Ehrentag einen CHF 15 Gutschein für ein gemeinsames Essen im Festkreis. Nutzen Sie die erhobenen Kundendaten auch für saisonale Mailings vor Feiertagen wie Ostern oder Weihnachten. Ein exklusiver Direktbestell-Gutschein per E-Mail festigt die Beziehung zu Ihren Stammgästen nachhaltig.


Methode 5: Ein Treueprogramm starten, das Plattformen nicht bieten können

Treueprogramme fördern feste Bestellgewohnheiten. Sammeln Kunden bei jeder Direktbestellung Punkte, haben sie einen starken Grund, Liefer-Apps zu meiden.

Gestalten Sie ein einfaches Belohnungssystem. Vergeben Sie beispielsweise 10 Punkte für jeden ausgegebenen Franken auf Ihrer Bestellseite.

Ermöglichen Sie das Einlösen der Punkte gegen Speisen. Ein Gast kann 200 Punkte für eine kostenlose Vorspeise oder 500 Punkte für ein Hauptgericht einlösen.

Lieferportale können Ihre hausgemachten Belohnungen nicht anbieten. Diese Exklusivität macht Ihren eigenen Kanal dauerhaft attraktiver.

Bewerben Sie das Programm auf jeder Verpackung: “Punkte sammeln und Gratis-Gerichte sichern bei jeder Bestellung auf unserer Website.”

Vergeben Sie Punkte bereits bei der Registrierung. Schreiben Sie Neukunden 50 Punkte gut. Das senkt die Hürde für die Erstellung eines Benutzerkontos.

Informieren Sie Kunden automatisch über ihren Punktestand per E-Mail oder SMS: “Es fehlen nur noch 30 Punkte bis zu Ihrem Gratis-Dessert! Bestellen Sie heute Abend und sichern Sie sich Ihre Belohnung.”

Nutzen Sie Stufenmodelle für Stammgäste. Erstellen Sie Silber-, Gold- und VIP-Stufen. VIP-Gäste profitieren von bevorzugter Zubereitung oder kostenfreier Lieferung.

Halten Sie das Einlösen einfach. Kunden sollten ihre Punkte mit einem Klick beim Online-Checkout anwenden können.

Führen Sie Doppel-Punkte-Tage an ruhigen Tagen ein. Das Anbieten von doppelten Treuepunkten am Montag- und Dienstagabend steigert die Direktbestellungen bei freien Küchenkapazitäten. Veranstalten Sie saisonale Doppel-Punkte-Aktionen in ruhigen Betriebszeiten. Bieten Sie beispielsweise im ruhigen November vor den Feiertagen doppelte Treuepunkte an. Diese gezielte Aktion lastet Ihre Küche gleichmässig aus und festigt die Gewohnheit, direkt über Ihre Website zu bestellen.

Überraschen Sie Stammgäste. Legen Sie treuen Kunden gelegentlich eine kleine Gratis-Vorspeise oder ein Getränk als Überraschung der Direktbestellung bei. Diese Geste erzeugt positive Mundpropaganda in der Nachbarschaft.


Methode 6: Mitarbeiterschulung und transparente Kundenkommunikation

Viele Gäste nutzen Lieferdienst-Apps nur, weil sie die Hintergründe nicht kennen. Sie nehmen an, dass die Portale den Restaurants kostenlos helfen.

Klaren Sie Ihre Gäste über die hohen Kosten auf. Eine ehrliche Kommunikation schafft Sympathie und Unterstützung in der Region.

Schulen Sie Ihr Servicepersonal im Kundenkontakt. Holte ein Gast eine Bestellung ab, kann die Servicekraft sagen: “Vielen Dank für Ihre direkte Bestellung! Das hilft unserem Betrieb sehr.”

Nutzen Sie Aufsteller im Restaurant. Informieren Sie Ihre Gäste: “Schmeckt es Ihnen bei uns? Unterstützen Sie unser Team und bestellen Sie das nächste Mal direkt über unsere Website.”

Teilen Sie Ihre Botschaft auf Social Media. Erklären Sie sachlich, wie Kommissionen die lokale Gastronomie belasten. Kunden schätzen Transparenz und entscheiden sich bewusst für den direkten Weg.

Achten Sie darauf, dass Ihr Team Direktbestellungen mit besonderer Sorgfalt behandelt. Verpacken Sie die Speisen ordentlich und legen Sie eine persönliche Dankeskarte bei.

Wenn Direktbesteller einen hervorragenden Service erleben, bestätigt das ihre Entscheidung. Das positive Erlebnis verfestigt die Gewohnheit, direkt zu bestellen.

Besprechen Sie die Fortschritte monatlich im Team. Beteiligen Sie Ihre Mitarbeitenden über Prämien an den eingesparten Kommissionskosten. Das steigert die Motivation im Service. Messen Sie die Leistung Ihres Serviceteams über persönliche Empfehlungscodes. Belohnen Sie Mitarbeitende, die monatlich die meisten Neuanmeldungen für Ihren Direktkanal gewinnen. Solche Anreize steigern die Motivation Ihres Teams spürbar.

Kooperieren Sie mit lokalen Vereinen. Bieten Sie Vereinsmitgliedern exklusive Direktbestell-Rabatte an. Das schafft lokale Verbundenheit, die Algorithmen von Drittanbieter-Apps nicht schlagen können.

Initiieren Sie eine Aktion “Lokal Bestellen” in Ihrer Gemeinde. Schliessen Sie sich mit befreundeten Betrieben zusammen, um gemeinsam auf die Vorteile von Direktbestellungen aufmerksam zu machen.


Methode 7: Auswahl des passenden Direktbestellsystems für Schweizer Betriebe

Um Portal-Kunden erfolgreich zu binden, muss Ihr eigenes Bestellsystem einwandfrei funktionieren. Eine komplizierte Website führt zu Abbrüchen und treibt die Kunden zurück zu Just Eat.

Achten Sie bei der Softwareauswahl auf folgende Punkte:

  1. Mobile Nutzung: Schnelle Ladezeiten auf dem Natel.
  2. Zahlungsmethoden: Nahtlose Einbindung von Schweizer Zahlungsmitteln, besonders TWINT, Kreditkarten und Apple Pay.
  3. Datenkontrolle: Voller Zugriff auf Ihre Kundendaten ohne Einschränkungen.
  4. Bestelldrosselung: Möglichkeit, den Bestelleingang in Stosszeiten zu steuern.

Manche Anbieter werben mit dem Begriff “provisionsfrei”, verstecken die Kosten aber in hohen Grundgebühren oder Transaktionsaufschlägen. Vergleichen Sie Angebote in unserem Überblick über Low-Commission Online-Bestellsysteme.

Wählen Sie eine Lösung mit fairen, berechenbaren Preisen. Eine günstige monatliche Grundgebühr kombiniert mit einer niedrigen Kommission pro Bestellung bietet optimale Planbarkeit und technischen Support.

Stellen Sie sicher, dass das System mit Ihrer Kasse (POS) zusammenarbeitet. Der automatische Bon-Druck verhindert Fehler in der Küche und beschleunigt die Abläufe.

Testen Sie den Bestellablauf regelmässig selbst. Führen Sie Testbestellungen auf Ihrem Natel durch, um zu prüfen, ob der Bezahlvorgang reibungslos funktioniert. Prüfen Sie versteckte Gebühren bei der Zahlungsabwicklung bei der Auswahl Ihres Anbieters. Manche Systeme werben mit niedrigen Grundpreisen, verlangen jedoch hohe Aufschläge bei Kreditkarten-Transaktionen. Achten Sie auf transparente Konditionen und eine direkte TWINT-Auszahlung ohne Verzögerungen.

Nutzen Sie Systeme mit integrierter Kurieranbindung, falls Sie keine eigenen Fahrer beschäftigen. Das ermöglicht die Direktlieferung ohne festes Lieferpersonal.

Achten Sie auf integrierte SMS-Statusbenachrichtigungen. Automatische Meldungen e.g. “Speise wird zubereitet” oder “Kurier ist unterwegs” schaffen Vertrauen bei Ihren Direktbestellern.


Wie SparissimoFood bei der Umwandlung von Lieferdienst-Kunden hilft

Die Abkehr von teuren Lieferportalen erfordert eine leistungsfähige digitale Lösung. SparissimoFood bietet Schweizer Gastronomen ein Komplettsystem, um Portal-Käufer in treue Direktbesteller zu verwandeln.

Die Plattform umfasst einen modernen Website-Builder für schnelle, mobil optimierte Bestellseiten. Das System ist vollständig mit TWINT und gängigen Kreditkarten integriert, sodass Schweizer Gäste in Sekunden bezahlen können.

Mit SparissimoFood behalten Sie 100 % der Kontrolle über Ihre Kundendaten. Sie können Kontaktdaten exportieren und automatisierte Marketingaktionen starten. Über den Menü-Manager erstellen Sie zudem exklusive Direktbesteller-Bundles und digitale Extras zur Steigerung Ihres Bonwerts.

Um Ihre Küche in Spitzenzeiten zu entlasten, bietet SparissimoFood eine integrierte Bestelldrosselung. Sie steuern den Bestelleingang in Stosszeiten, sichern die Speisenqualität und vermeiden Lieferverzögerungen. SparissimoFood unterstützt die Mehrsprachigkeit in Deutsch, Englisch und Französisch. Dies ist für Schweizer Gastronomen besonders wichtig, um eine durchmischte Kundschaft anzusprechen. Ihre Gäste bestellen ganz entspannt in ihrer Muttersprache, was die Bestellquote in allen Kantonen steigert.

SparissimoFood bietet drei transparente Preismodelle für Schweizer Gastronomen:

  • Starter: CHF 49 pro Monat plus 8 % Gebühr pro Bestellung. Tischreservationen kosten CHF 2.50 pro Buchung.
  • Business: CHF 79 pro Monat plus 5 % Gebühr pro Bestellung. Tischreservationen kosten CHF 2.00 pro Buchung.
  • Professional: CHF 148 pro Monat plus 5 % Gebühr pro Bestellung. Tischreservationen kosten CHF 1.50 pro Buchung.

Alle Tarife beinhalten eine 14-tägige kostenlose Testphase ohne Kreditkarte. Erfahren Sie mehr über unsere Funktionen auf unseren Preisseiten.


Zusätzlich lohnt sich der Einsatz von saisonalen Mailings vor Feiertagen wie Ostern, Auffahrt oder Weihnachten. Versenden Sie exklusive Direktbestell-Gutscheine per E-Mail an Ihre Kundendatenbank. Diese persönliche Betreuung festigt die Beziehung zu Ihren Stammgästen nachhaltig und sichert Zusatzumsätze.

Frequently Asked Questions

Wie überzeuge ich Lieferdienst-Kunden, direkt in meinem Restaurant zu bestellen? Legen Sie jeder Liefertasche von Drittanbietern eine gedruckte Gutscheinkarte mit QR-Code bei. Bieten Sie einen klaren finanziellen Vorteil, zum Beispiel CHF 10 Rabatt auf die erste Direktbestellung oder exklusive Menü-Bundles, die auf Portalen nicht erhältlich sind.

Warum schaden Drittanbieter-Apps der Profitabilität von Schweizer Restaurants? Drittanbieter verlangen Kommissionen zwischen 25 % und 30 % pro Bestellung. Zusammen mit den hohen Schweizer Personal- und Wareneinsatzkosten zehren diese Gebühren den Reingewinn auf, sodass Restaurants Bestellungen oft ohne Ertrag ausliefern.

Darf ich auf Just Eat oder Uber Eats höhere Preise verlangen als auf meiner eigenen Website? Ja, Schweizer Gastronomen können die Preise auf Lieferportalen anpassen, um die hohen Kommissionsgebühren auszugleichen. Wenn Sie die Preise auf Portalen anheben und auf Ihrer eigenen Website niedriger halten, schaffen Sie einen klaren Kaufanreiz für die Direktbestellung.

Warum sind eigene Kundendaten wichtig für mehr Direktbestellungen? Der Besitz der Kundendaten ermöglicht das Erfassen von E-Mail-Adressen und Natel-Nummern. Mit diesen Daten können Sie gezielte E-Mail-Aktionen, Geburtstags-Gutscheine und SMS-Hinweise versenden, um Stammgäste ohne Portalgebühren zu wiederholten Direktbestellungen zu bewegen.

Welche Zahlungsmittel sind für ein Direktbestellsystem in der Schweiz unverzichtbar? Ein Direktbestellsystem in der Schweiz muss zwingend TWINT, Kreditkarten (Visa und Mastercard) sowie Apple Pay unterstützen. Die Einbindung von TWINT ist entscheidend, da es das beliebteste mobile Zahlungsmittel der Schweizer Gäste ist und für einen schnellen Checkout sorgt.


Nutzen Sie Liefer-Apps als temporäre Werkzeuge zur Neukundengewinnung, aber bauen Sie Ihr Geschäft auf direkten Kundenbeziehungen auf.

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