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Lightspeed vs Orderbird Aktualisiert am: 1. Oktober 2026
12 Min. Lesezeit

Lightspeed vs Orderbird: Gastro-Kasse im DACH-Vergleich

Lightspeed vs Orderbird: Gastro-Kasse im DACH-Vergleich
Bardhyl
Autor Bardhyl

Kurzantwort: In der Schweiz kostet orderbird PRO ab CHF 79.90 im Monat bei 12 Monaten Laufzeit mit einer Geräte-Lizenz, Lightspeed Restaurant ab CHF 89 im Monat mit einer Lizenz und bis CHF 249 mit drei Lizenzen. orderbird passt zu Cafés, Bars und Restaurants mit einem Standort, die eine einfache iPad-Kasse mit Tischplan und Funkbonieren suchen. Lightspeed passt zu Betrieben, die Auswertungen, Lagerverwaltung, Online-Bestellung und Tools für mehrere Standorte in einem System wollen. Für die meisten Betriebe kosten Kartengebühren und zusätzliche Lizenzen über drei Jahre mehr als das Grundabo, vergleichen Sie deshalb das ganze Setup statt nur den Einstiegspreis.


Die Entscheidung Lightspeed vs orderbird legt fest, wie Ihr Restaurant in den nächsten drei bis fünf Jahren arbeitet. Beide Systeme laufen auf dem iPad, beide sind für die Gastronomie gebaut und beide sind in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich aktiv. Trotzdem kostet ein Setup mit drei Geräten in der Schweiz allein für die Software zwischen rund CHF 2’160 und CHF 2’990 im Jahr, bevor die erste Kartenzahlung verbucht ist.

Lightspeed vs Orderbird auf einen Blick

Viele Vergleiche im Netz nennen noch Lightspeed-Tarife, die es nicht mehr gibt, und lassen die Schweizer Preise ganz weg. Die Tabelle stützt sich auf die Schweizer und deutschen Preisseiten beider Anbieter, Stand September 2026.

​Lightspeed Restaurantorderbird PRO
Hintergrund2005 in Montréal gegründet, im DACH-Raum gewachsen durch die Übernahme von Gastrofix aus Berlin im Jahr 20202011 in Berlin gegründet, seit 2022 vollständig im Besitz der Zahlungsgruppe Nexi
Grösse144’000 Kundenstandorte weltweit per 31. März 2025, Detailhandel und Gastronomie zusammenÜber 17’000 Kundinnen und Kunden in der Gastronomie
PlattformiPad-Kasse, Tableside-Handgerät, Küchendisplay, Cloud-BackofficeiPad-Kasse, Funkbonieren, Live-Reports mit MY orderbird
Einstiegspreis SchweizCHF 89 im Monat, Tarif Basic, 1 LizenzCHF 79.90 im Monat, 12 Monate Laufzeit, 1 Geräte-Lizenz
Zusätzliches Gerät SchweizCHF 49 im MonatCHF 49.90 im Monat
Einstiegspreis Deutschland89 € im Monat99,90 € im Monat mit orderbird-Kartenzahlung, 119,90 € ohne
SupportChat und Telefon rund um die UhrNotfall-Support rund um die Uhr, Beratung an Werktagen
Passt am besten zuWachsenden Restaurants, Gruppen, Hotels, datengetriebenen BetriebenCafés, Bars, Bistros und unabhängigen Restaurants

Keines der beiden Systeme ist grundsätzlich die bessere Kasse. Sie sind für unterschiedliche Betriebsarten gebaut. Entscheidend ist, wie viele Geräte Sie brauchen, wie Ihre Gäste bezahlen und ob ein zweiter Standort geplant ist.

Lightspeed vs Orderbird: Preise in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich

Die Preisseiten unterscheiden sich von Land zu Land. Ein deutscher Testbericht sagt einem Restaurant in Zürich oder Bern deshalb nicht, was es tatsächlich bezahlt.

Schweiz: die Preise in CHF

Lightspeed Restaurant bietet in der Schweiz drei Tarife an. Basic kostet CHF 89 im Monat mit einer Lizenz. Core kostet CHF 159 im Monat mit zwei Lizenzen, wahlweise für eine stationäre Kasse, ein Tableside-Handgerät oder ein Küchendisplay. Pro kostet CHF 249 im Monat mit drei Lizenzen, Tools für mehrere Standorte und integrierter Online-Bestellung. Jede weitere Lizenz kostet in allen Tarifen CHF 49 im Monat.

orderbird PRO kostet CHF 79.90 im Monat bei 12 Monaten Laufzeit, inklusive Service-Lizenz, einer Geräte-Lizenz, Onboarding und Notfall-Support rund um die Uhr. Jede weitere Geräte-Lizenz kostet CHF 49.90 im Monat, das Online-Reservierungssystem CHF 59 im Monat. Wer ein oder drei Jahre im Voraus bezahlt, erhält bei orderbird tiefere Preise.

Deutschland und Österreich: die Preise in Euro

In Deutschland übernimmt Lightspeed die Schweizer Struktur mit 89 €, 159 € und 249 € im Monat sowie 49 € pro weiterer Lizenz. orderbird verkauft drei Pakete: S für 99,90 € mit einem Gerät, M für 139,90 € mit zwei Geräten, Kassenbuch und Gutscheinsystem, sowie L für 169,90 € mit drei Geräten, Reservierungssystem, Kassenbuch und Gutscheinsystem. Diese Preise gelten, wenn gleichzeitig die orderbird-Kartenzahlung gebucht wird. Ohne sie kosten die Pakete 119,90 €, 159,90 € und 199,90 €. Weitere Geräte kosten 39,90 € im Monat, und alle deutschen Pakete enthalten eine zertifizierte Online-TSE.

In Österreich startet orderbird PRO bei 99,90 € im Monat mit orderbird-Kartenzahlung oder 119,90 € ohne, weitere Geräte kosten 39,90 €. Lightspeed erstellt Offerten für österreichische Betriebe über das Verkaufsteam, verlangen Sie deshalb ein schriftliches Angebot.

Was drei Geräte in der Schweiz pro Jahr kosten

Nehmen wir ein typisches Schweizer Bistro mit einer stationären Kasse und zwei Handgeräten.

SetupSoftware pro MonatSoftware pro Jahr
orderbird PRO, 1 Lizenz + 2 zusätzlicheCHF 179.70CHF 2’156.40
Lightspeed Basic, 1 Lizenz + 2 zusätzlicheCHF 187.00CHF 2’244.00
Lightspeed Core, 2 Lizenzen + 1 zusätzlicheCHF 208.00CHF 2’496.00
Lightspeed Pro, 3 Lizenzen inklusiveCHF 249.00CHF 2’988.00

Zwischen dem günstigsten und dem umfangreichsten Setup liegen rund CHF 830 im Jahr. Ob sich das lohnt, hängt davon ab, was Sie sonst separat kaufen würden: Lagerverwaltung, Treueprogramm, Online-Bestellung und Auswertungen über mehrere Standorte sind bei Lightspeed ab Core oder Pro enthalten. orderbird hält den Grundpreis tiefer und lässt Sie Module dazubuchen, wenn Sie sie brauchen.

Kartengebühren zählen meist mehr als das Abo

orderbird veröffentlicht seine Schweizer Kartengebühren: 0,95 % für Maestro und V Pay sowie 2,5 % für alle weiteren Debit- und Kreditkarten, ohne Grundgebühr. Das Kartenterminal Pay Terminal Plus kostet für Neukunden einmalig CHF 329 pro Gerät. Lightspeed rechnet im Tarif Basic mit einem Standardsatz, in Core und Pro mit einem individuellen Satz, den Sie in der Offerte erhalten.

Rechnen Sie vor der Unterschrift mit dieser Formel:

Jährliche Kassenkosten = Software pro Monat × 12 + Hardware + monatlicher Kartenumsatz × Mischsatz der Kartengebühren × 12

Bei CHF 25’000 Kartenumsatz im Monat entspricht jeder Zehntelprozentpunkt Kartengebühr CHF 25 im Monat oder CHF 300 im Jahr. Ein Restaurant, das dieses Volumen zu 2,5 % abrechnet, bezahlt CHF 7’500 Kartengebühren im Jahr, mehr als doppelt so viel wie jedes der Software-Setups oben.

Funktionen im Vergleich: Service, Küche, Auswertungen und Online-Bestellung

Im Funktionsvergleich Lightspeed vs orderbird decken beide Systeme ab, was jedes Restaurant braucht: Tischplan, Gangsteuerung, Rechnungssplitting, Trinkgeld, Stornos, Tagesabschluss und Datenexport für die Treuhand. Die Unterschiede liegen eine Ebene tiefer.

Service am Tisch und Küche. orderbird ist für schnelles Funkbonieren bekannt: Die Bestellung geht direkt vom Tisch an den Drucker in Küche oder Bar. Lightspeed bietet dasselbe mit Tableside-Handgeräten und ergänzt ein eigenes Küchendisplay, das ab Core als Lizenzoption enthalten ist.

Auswertungen. Mit MY orderbird sehen Sie Ihre Umsätze live von überall und exportieren saubere Daten für die Buchhaltung. Lightspeed geht mit Advanced Insights weiter, dazu kommen Lightspeed AI für Fragen zur Performance in Alltagssprache und Benchmarks & Trends, die Ihren Betrieb mit anderen in Ihrer Region vergleichen. Wer die Verkaufsdaten seines Restaurants jede Woche auswertet, hat mit Lightspeed mehr Material.

Lager und Rezepturen. Lightspeed enthält ab Core eine Lagerverwaltung mit Lieferantenbestellungen und voll kalkulierten Rezepten. orderbird konzentriert sich auf die Kasse selbst, die Lagerführung läuft meist in einem separaten Tool.

Online-Bestellung und QR. Mit Order Anywhere deckt Lightspeed QR-Bestellung, Click & Collect und Lieferung über eine eigene Bestellseite ab, im Tarif Pro inklusive, in Basic und Core als Zusatzmodul. orderbird bietet in Deutschland ein QR-Code-Bestellsystem für 39,90 € im Monat und ein kostenloses digitales Menü.

Mehrere Standorte. Lightspeed Pro ist für Gruppen gebaut, mit zentraler Steuerung von Speisekarten, Preisen und Berichten über alle Standorte. orderbird lizenziert Geräte pro Betrieb, Gruppen sollten deshalb nachfragen, wie die Auswertung über mehrere Standorte zusammengeführt wird. Unser Ratgeber zum Führen mehrerer Restaurantstandorte zeigt, was Sie zuerst zentralisieren sollten.

Rechtliches im DACH-Raum: MWST, TSE und RKSV

Eine Kasse, die in Berlin alle Vorgaben erfüllt, ist nicht automatisch richtig für Basel eingerichtet. Jedes Land im DACH-Raum hat eigene Regeln, und sowohl Lightspeed als auch orderbird konfigurieren diese pro Markt.

Die Schweiz kennt keine Pflicht wie die deutsche TSE oder die österreichische RKSV-Signatur für Registrierkassen. Entscheidend ist die korrekte MWST. Laut der Eidgenössischen Steuerverwaltung beträgt der Normalsatz 8,1 % und der reduzierte Satz 2,6 %. In der Praxis gilt für Speisen, die im Restaurant serviert werden, der Normalsatz von 8,1 %, für Take-away-Speisen der reduzierte Satz von 2,6 %. Ihre Kasse muss also sauber zwischen Konsum vor Ort und Take-away unterscheiden. Zudem müssen Schweizer Betriebe ihre Geschäftsbücher 10 Jahre aufbewahren.

Deutschland verlangt nach der KassenSichV eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung, die TSE. Beide Anbieter decken das ab: orderbird mit einer Online-TSE in jedem deutschen Paket, Lightspeed mit einer Cloud-TSE. Seit dem 1. Januar 2026 gilt in Deutschland laut Bundesregierung für Speisen in der Gastronomie ein Satz von 7 %, für die meisten Getränke weiterhin 19 %.

Österreich verlangt nach der RKSV eine digitale Signatur auf jedem Beleg. orderbird bewirbt sein österreichisches Setup als RKSV-konform, und Lightspeed beschreibt die RKSV-Einrichtung in seinem Hilfecenter.

Führen Sie Betriebe in mehreren Ländern, etwa in Zürich und München, klären Sie, ob ein Konto beide Länderkonfigurationen abbilden und nebeneinander auswerten kann.

Lightspeed vs Orderbird: Welches Kassensystem passt zu Ihrem Betrieb?

Die Antwort auf Lightspeed vs orderbird hängt davon ab, welche Art Betrieb Sie führen.

Café, Bar oder Bistro mit ein bis zwei Kassen. orderbird ist meist der günstigere Einstieg. Mit CHF 79.90 im Monat ist das Setup einfach, das Team lernt es schnell, und laut orderbird reicht rund eine Woche Vorbereitung für den Start.

Unabhängiges Restaurant mit Service und 60 bis 120 Plätzen. Beide funktionieren gut. Wählen Sie orderbird, wenn Tempo am Tisch Ihr Hauptziel ist und Sie für Lager und Marketing bereits andere Tools nutzen. Wählen Sie Lightspeed Core, wenn Lager, Küchendisplay und Treueprogramm im selben System laufen sollen.

Gruppe mit drei bis acht Standorten. Lightspeed Pro ist genau dafür gebaut, mit zentraler Menüsteuerung, standortübergreifenden Berichten und Vergleichsdaten. Wer seine Kennzahlen pro Standort steuert, spart damit jede Woche Stunden.

Hotelrestaurant. Lightspeed bietet als Zusatzmodul Schnittstellen zu Hotelsoftware, damit Konsumationen aufs Zimmer gebucht werden können. Fragen Sie orderbird vor dem Entscheid, welche Hotelsysteme aktuell angebunden werden können.

Foodtruck, Pop-up oder Event-Catering. In Deutschland ist orderbird MINI ein mobiles All-in-one-Gerät genau für solche Einsätze. Lightspeed deckt den mobilen Service mit Tableside und Tap to Pay auf iPhone oder Android ab.

Sieben Fragen, die Sie vor der Unterschrift stellen sollten

Egal, wohin Ihr Entscheid Lightspeed vs orderbird tendiert: Diese Fragen tauchen nach fast jeder Kassen-Demo auf. Wer sie vorher stellt, erlebt später keine teuren Überraschungen.

  1. Wie hoch ist mein genauer Kartensatz, und ist er fix? Verlangen Sie den Mischsatz für Ihren Kartenmix schriftlich, inklusive ausländischer Karten.
  2. Ist der Monatspreis an Ihre Zahlungslösung gebunden? In Deutschland und Österreich gilt der tiefere Preis von orderbird nur mit orderbird-Kartenzahlung. Stellen Sie dieselbe Frage für Ihre Schweizer Offerte.
  3. Wie funktioniert TWINT? Stand September 2026 führt keiner der beiden Anbieter TWINT auf seiner Schweizer Zahlungsseite unter den integrierten Zahlarten. Fragen Sie deshalb, wie Gäste am Tisch mit TWINT bezahlen können.
  4. Wem gehört die Hardware? Klären Sie, ob iPads, Drucker und Terminals gekauft, gemietet oder im Paket enthalten sind und was bei Vertragsende damit passiert.
  5. Wie lange ist die Laufzeit und die Kündigungsfrist? Der Schweizer Preis von orderbird basiert auf 12 Monaten Laufzeit. Lassen Sie sich auch die Laufzeit von Lightspeed schriftlich bestätigen.
  6. Was passiert, wenn das Internet ausfällt? Beide werben mit Offline-Fähigkeit. Testen Sie es in der Demo, indem Sie das WLAN ausschalten.
  7. Kann ich alle Daten exportieren, wenn ich wechsle? Umsatzhistorie, Artikeldaten und Gästedaten sollten sich in einem Standardformat exportieren lassen.

Wie SparissimoFood neben Ihrer Kasse hilft

Eine Kasse steuert, was in Ihrem Restaurant passiert. Sie bringt Ihnen allein aber keine neuen Bestellungen und sagt Ihnen nicht, wer Ihre Stammgäste beim Take-away sind. Genau dort verlieren viele Schweizer Restaurants Marge, weil Online-Bestellungen oft über Marktplätze kommen, die die Gästedaten behalten und hohe Provisionen verlangen.

SparissimoFood gibt Ihnen einen direkten Online-Bestellkanal für Lieferung, Abholung und QR-Bestellung am Tisch, der neben jeder Kasse läuft, für die Sie sich entscheiden. Ihre Gäste bezahlen mit TWINT oder Karte, und jeder Name, jede E-Mail-Adresse und jede Natelnummer, die über Ihre Bestellseite erfasst wird, gehört Ihrem Restaurant. SparissimoFood ersetzt keine vollständige Servicekasse wie Lightspeed oder orderbird. Es ist die Ebene, die Ihre Online-Bestellungen und Ihre Gäste in Ihren eigenen Händen hält.

SparissimoFood ist nicht provisionsfrei. Die Tarife beginnen bei CHF 49 im Monat mit 8 % Provision im Starter-Tarif, CHF 79 im Monat mit 5 % im Business-Tarif und CHF 148 im Monat mit 5 % im Professional-Tarif. Bei 200 Online-Bestellungen im Monat zu durchschnittlich CHF 45 kostet der Business-Tarif CHF 529, gegenüber CHF 2’250 bis CHF 2’700 bei einem Marktplatz, der für Kurierlieferungen 25 bis 30 % verlangt. Unsere Aufstellung zu den Kosten der Online-Bestellung in der Schweiz zeigt die vollständige Rechnung.

Sie können die Tarife vergleichen und 14 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte. Das reicht, um die Direktbestellung parallel zu Ihrer neuen Kasse laufen zu lassen und zu sehen, welche Gäste direkt bei Ihnen bestellen.


Häufig gestellte Fragen

Ist Lightspeed oder orderbird in der Schweiz günstiger?

orderbird PRO hat mit CHF 79.90 im Monat bei 12 Monaten Laufzeit den tieferen Einstiegspreis, Lightspeed Basic kostet CHF 89. Mit drei Geräten kostet orderbird CHF 179.70 im Monat, Lightspeed je nach Tarif zwischen CHF 187 und CHF 249. Oft entscheiden die Kartengebühren über das Gesamttotal, vergleichen Sie deshalb den Satz auf Ihrem erwarteten Kartenumsatz.

Unterstützen Lightspeed oder orderbird TWINT?

Stand September 2026 führt weder Lightspeed noch orderbird TWINT auf der Schweizer Zahlungsseite unter den integrierten Zahlarten. Beide akzeptieren gängige Debit- und Kreditkarten, Apple Pay und Google Pay. Weil TWINT in der Schweiz weit verbreitet ist, sollten Sie beide Anbieter vor der Unterschrift fragen, wie TWINT-Zahlungen am Tisch abgewickelt werden.

Brauchen Schweizer Restaurants eine TSE für die Kasse?

Nein. Die TSE ist eine deutsche Vorgabe nach der KassenSichV, Österreich arbeitet mit dem Signatursystem der RKSV. Schweizer Restaurants brauchen eine Kasse, die die richtigen MWST-Sätze anwendet, 8,1 % für Speisen vor Ort und 2,6 % für Take-away-Speisen, und sie müssen ihre Geschäftsbücher 10 Jahre aufbewahren.

Welches System eignet sich besser für mehrere Standorte?

Lightspeed Pro für CHF 249 oder 249 € im Monat mit drei Lizenzen ist für Gruppen mit mehreren Standorten gebaut, mit zentraler Menüsteuerung, standortübergreifenden Berichten und Benchmarks. orderbird lizenziert Geräte pro Betrieb und passt gut zu einzelnen Standorten. Gruppen sollten orderbird vor dem Entscheid fragen, wie die Auswertung über mehrere Standorte zusammengeführt wird.

Können Lightspeed oder orderbird Online-Bestellungen abwickeln?

Lightspeed bietet mit Order Anywhere QR-Bestellung, Click & Collect und Lieferung, im Tarif Pro inklusive und in Basic und Core als Zusatzmodul. orderbird bietet in Deutschland ein QR-Code-Bestellsystem für 39,90 € im Monat. Viele Schweizer Restaurants betreiben neben der Kasse eine separate Direktbestellplattform mit TWINT, um die Gästedaten zu behalten und Marktplatz-Provisionen zu vermeiden.


Die beste Kasse ist die, der Ihr Team am Samstagabend vertraut, und die, deren Kosten über drei Jahre Sie vor der Unterschrift berechnet haben.

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