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Sparissimo Food
Aktualisiert am: 1. Oktober 2026
13 Min. Lesezeit

Dine-in vs Take-away vs Lieferung: Gewinn pro Bestellung

Dine-in vs Take-away vs Lieferung: Gewinn pro Bestellung
Bardhyl
Autor Bardhyl

Kurzantwort: Beim Vergleich Dine-in vs Take-away vs Lieferung bleibt einem Schweizer Restaurant im Take-away pro Franken Speiseumsatz am meisten. Bei einer Speisebestellung von CHF 45 bleiben im Take-away an der Theke rund CHF 28.05 und bei einer Online-Abholbestellung mit 5 % Provision rund CHF 25.80. Dasselbe Essen am Tisch serviert bringt CHF 21.92, eine Lieferung über einen Marktplatz mit Plattform-Kurieren CHF 15.45. Der wichtigste Grund ist die Mehrwertsteuer: Speisen im Take-away und in der Hauslieferung werden unter bestimmten Bedingungen mit 2,6 % besteuert, im Restaurant mit 8,1 %. Pro Gast gewinnt trotzdem das Dine-in, sobald Getränke dazukommen, und die Lieferung lohnt sich, weil sie Bestellungen bringt, für die Ihr Gastraum nie Platz hätte.


Der Umsatz der Schweizer Gastronomie lag im zweiten Quartal 2026 laut provisorischen Daten der Konjunkturumfrage von GastroSuisse und der KOF der ETH Zürich 4,5 % unter dem Vorjahresquartal. Wenn der Umsatz schrumpft, ist Dine-in vs Take-away vs Lieferung keine Theoriefrage mehr. Jede Bestellung sollte über den Kanal laufen, der am meisten Franken übrig lässt.

Die Antwort hängt von drei Zahlen ab, die die meisten Vergleiche auslassen: dem MWST-Satz, dem Personalaufwand pro Kanal und der Provision, mit der Sie den Gast erreichen. Dieser Leitfaden rechnet dieselbe Bestellung von CHF 45 durch alle drei Kanäle, in sieben Varianten und mit Schweizer Sätzen.

Dine-in vs Take-away vs Lieferung: Der Gewinn pro Bestellung im Überblick

​Dine-inTake-awayLieferung
MWST auf SpeisenNormalsatz 8,1 %Reduzierter Satz 2,6 %, wenn die Bedingungen erfüllt sindReduzierter Satz 2,6 %, wenn die Bedingungen erfüllt sind
Personalaufwand im KanalService am TischNur VerpackenVerpacken plus eigener Fahrer oder Plattform-Kurier
VerpackungKeineRund CHF 1.50 pro BestellungRund CHF 1.50 pro Bestellung
ProvisionKeineKeine an der Theke, 5–8 % online mit SparissimoFood5–8 % direkt, 10–30 % über Just Eat je nach Modell
Getränke und ZusatzverkäufeAm höchsten, inklusive Wein und BierGeringGering
KapazitätsgrenzePlätze und TischzeitNur die KücheKüche und Fahrer
Bleibt von CHF 45 SpeiseumsatzCHF 21.92CHF 24.45 bis CHF 28.05CHF 15.45 bis CHF 21.30

Kurz gesagt: Take-away hat die beste Marge, Dine-in den grössten Warenkorb und die Lieferung die grösste Reichweite. Welcher Umsatzkanal für Ihr Restaurant am rentabelsten ist, hängt davon ab, woran es Ihrem Betrieb am meisten fehlt.

Die MWST-Lücke: Warum Take-away mit CHF 2.23 Vorsprung startet

Die meisten Restaurants verlangen denselben Menüpreis, ob der Gast vor Ort isst oder das Essen mitnimmt. In der Schweiz steckt in diesem gleichen Preis aber eine unterschiedliche Steuer.

Wie GastroSuisse zur Mehrwertsteuer im Gastgewerbe festhält, fallen Restaurationsleistungen unter den Normalsatz von 8,1 %. Der reduzierte Satz von 2,6 % gilt für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke beim Verkauf über die Gasse oder bei Hauslieferungen. Dasselbe Gericht kann also je nach Kanal mit zwei verschiedenen Sätzen abgerechnet werden.

Bei einer Bestellung von CHF 45 macht das einen echten Unterschied:

  • Dine-in: In CHF 45 stecken CHF 3.37 MWST, dem Restaurant bleiben CHF 41.63 Nettoumsatz.
  • Take-away oder Lieferung: In CHF 45 stecken CHF 1.14 MWST, dem Restaurant bleiben CHF 43.86.

Das sind CHF 2.23 mehr pro Bestellung, bevor ein einziger Kostenfranken abgezogen ist. Ein Betrieb mit CHF 20’000 Speiseumsatz pro Monat im Take-away und in der Lieferung behält so rund CHF 992 pro Monat mehr, also etwa CHF 11’900 pro Jahr, als wenn derselbe Umsatz als Restaurationsleistung versteuert würde.

Vier Punkte entscheiden, ob der reduzierte Satz gilt:

  • Nur Speisen und alkoholfreie Getränke. Bier, Wein und Spirituosen bleiben in jedem Kanal bei 8,1 %.
  • Der Verkauf muss klar als Take-away oder Lieferung erkennbar sein. Geht das aus dem Beleg nicht hervor, geht die ESTV von einer Restaurationsleistung zum Normalsatz aus. Wer Take-away an der Kasse als eigene Bestellart erfasst, löst das Problem.
  • Keine Servicearbeit vor Ort. Bei Hauslieferungen dürfen am Lieferort keine Zubereitungs- oder Servierleistungen erbracht werden, schon das Einrichten eines Buffets oder das Eindecken der Tische zählt dazu.
  • Kleine Mischbetriebe haben eine Vereinfachung. Imbissbetriebe und Kioske mit höchstens 20 Sitz- oder Stehplätzen pro Filiale oder mit einem Ladenumsatz von über 50 % des Gesamtumsatzes können mit einer Pauschale abrechnen.

Der reduzierte Satz spielt nur eine Rolle, wenn Ihr Restaurant MWST-pflichtig ist, also ab CHF 100’000 Jahresumsatz. Klären Sie die Umsetzung für Ihren Betrieb mit Ihrer Treuhänderin oder Ihrem Treuhänder, bevor Sie Preise anpassen.

Dine-in vs Take-away vs Lieferung: Die ganze Rechnung an einer Bestellung über CHF 45

Hier läuft dieselbe Speisebestellung von CHF 45 durch alle gängigen Kanäle. Die Annahmen sind überall gleich: 30 % Warenkosten, CHF 1.50 Verpackung bei Ausser-Haus-Bestellungen und 1,8 % Zahlungsabwicklung. Die Kosten sind als Anteil des Menüpreises gesetzt, die Provision wird auf den vollen Bestellwert erhoben, und die monatliche Gebühr einer Bestellplattform ist ein Fixkostenblock und darum nicht in den Zahlen pro Bestellung enthalten.

Was sich ändert, ist der Personalaufwand im Kanal. Beim Dine-in fallen pro Bestellung CHF 5.40 Servicekosten an, gerechnet mit CHF 27 pro Stunde und fünf Bestellungen pro Servicestunde. Bei der eigenen Lieferung kostet der Fahrer CHF 4.50 pro Bestellung, gerechnet mit demselben Stundenansatz und sechs Lieferungen pro Stunde. Die Just-Eat-Zeilen verwenden 13 % mit eigenen Fahrern und 28 % mit Just-Eat-Kurieren, innerhalb der Spannen aus unserer Aufschlüsselung der Just-Eat-Provision in der Schweiz.

KanalNettoumsatz nach MWSTWarenkostenVerpackungZahlungProvisionPersonal im KanalBleibt pro BestellungMarge auf CHF 45
Dine-in, 8,1 % MWSTCHF 41.63−13.50–−0.81–−5.40 ServiceCHF 21.9248,7 %
Take-away an der ThekeCHF 43.86−13.50−1.50−0.81––CHF 28.0562,3 %
Online-Abholung, 5 %CHF 43.86−13.50−1.50−0.81−2.25–CHF 25.8057,3 %
Online-Abholung, 8 %CHF 43.86−13.50−1.50−0.81−3.60–CHF 24.4554,3 %
Eigene Lieferung, direkt, 5 %CHF 43.86−13.50−1.50−0.81−2.25−4.50 FahrerCHF 21.3047,3 %
Just Eat, eigene Fahrer, 13 %CHF 43.86−13.50−1.50−0.81−5.85−4.50 FahrerCHF 17.7039,3 %
Just-Eat-Kuriere, 28 %CHF 43.86−13.50−1.50−0.81−12.60–CHF 15.4534,3 %

Hinter jeder Zeile steht dieselbe Formel:

Deckungsbeitrag pro Kanal = Nettoumsatz nach MWST − Warenkosten − Verpackung − Zahlungsgebühren − Provision − Personalaufwand im Kanal

Nettoumsatz nach MWST = Bestellwert ÷ 1,081 im Dine-in oder Bestellwert ÷ 1,026 bei berechtigtem Take-away und Lieferung

Drei Hinweise gehören dazu. Erstens sind das Deckungsbeiträge, kein Reingewinn: Miete, Küchenlöhne und Energie bleiben gleich, egal über welchen Kanal die Bestellung kommt, darum fehlen sie in der Rechnung. Zweitens: Lässt sich Ihr Take-away für die MWST nicht sauber abgrenzen, ziehen Sie von jeder Ausser-Haus-Zeile CHF 2.23 ab. Die Online-Abholung bringt dann CHF 23.57 und liegt beim reinen Speiseumsatz immer noch vor dem Dine-in. Drittens zeigt unser Artikel zu den Just-Eat-Kosten für die Kurierzeile CHF 16.59, weil er den Umsatz vor MWST ausweist. Die Differenz von CHF 1.14 ist die MWST, die hier abgezogen ist.

In der Rangliste Dine-in vs Take-away vs Lieferung nach Marge führen also Take-away an der Theke und online, Dine-in und direkte Lieferung liegen nahe beieinander, und die Marktplatz-Lieferung kommt pro Bestellung zuletzt.

Dine-in gewinnt pro Gast: Getränke, Zusatzverkauf und die Platzfrage

Die Tabelle vergleicht dieselbe Speisebestellung. Gäste im Restaurant bestellen aber selten nur Essen. Ein Glas Wein, ein Mineralwasser oder ein Espresso kommen dazu, und das verändert die Rangliste.

Rechnen Sie zur Dine-in-Bestellung CHF 12 Getränke dazu. Nach 8,1 % MWST, 25 % Getränkekosten und Zahlungsgebühren bleiben davon rund CHF 7.88. Der ganze Dine-in-Warenkorb von CHF 57 bringt dann CHF 29.80, mehr als jede Take-away- oder Lieferbestellung in der Tabelle. Die Marge im Dine-in entsteht vor allem über die Getränke.

Dazu kommt ein zweiter Effekt. Die Servicekosten sind teilweise fix. An einem ruhigen Dienstagabend kostet Ihre Servicefachkraft gleich viel, ob ein Tisch oder vier besetzt sind. Jeder zusätzliche Gast bringt dann fast CHF 27.32 Deckungsbeitrag statt CHF 21.92. Leere Tische zu füllen ist oft der günstigste Umsatz, den ein Restaurant finden kann.

Die Grenze ist der Platz. Ein Gast belegt einen Stuhl in der Regel 60 bis 90 Minuten, und an einem vollen Freitagabend entsteht aus zusätzlicher Nachfrage kein zusätzlicher Tisch. Genau dann konkurrieren Take-away und Lieferung nicht mehr mit dem Dine-in, sondern ergänzen es. Ist Ihr Gastraum der Engpass, zeigt unser Leitfaden zum Tischumschlag, wie Sie mehr Gäste platzieren, ohne sie zu drängen.

Lieferung: Wann sich die tiefste Marge trotzdem lohnt

Die Lieferung über einen Marktplatz lässt pro Bestellung am wenigsten übrig und ist trotzdem oft der Kanal, mit dem ein Restaurant am schnellsten wächst. Der Grund ist Zusatzumsatz. Die meisten Liefergäste entscheiden sich nicht zwischen Ihrem Gastraum und ihrem Sofa, sondern hätten sonst bei einem anderen Betrieb bestellt.

Für ein neues Restaurant oder einen Betrieb abseits der belebten Strassen bringt eine Plattform wie Just Eat etwas, das allein schwer aufzubauen ist: Tausende Gäste, die bereits nach einem Abendessen suchen. Die CHF 15.45 aus einer Kurierbestellung sind CHF 15.45, die Sie sonst gar nicht hätten, und ein Teil der Provision wirkt als Preis dafür, einen neuen Stammgast zu finden.

Manche Betriebe versuchen, die Lücke über den Lieferpreis zu schliessen. Damit bei 28 % Provision dieselben CHF 25.80 bleiben wie bei einer direkten Abholbestellung, müsste das Gericht auf dem Marktplatz rund CHF 60.30 kosten, 34 % mehr als im Restaurant. Die Formel lautet:

Nötiger Lieferpreis = Ziel-Deckungsbeitrag plus Warenkosten plus Verpackung, geteilt durch den Anteil jedes Frankens, der nach MWST, Zahlungsgebühren und Provision bleibt

Bei 28 % Provision beträgt dieser Anteil 0,975 − 0,018 − 0,28, also rund 0,677. CHF 25.80 + CHF 13.50 + CHF 1.50 ergeben CHF 40.80, und CHF 40.80 ÷ 0,677 ergibt rund CHF 60.30.

Einen Aufschlag von 34 % akzeptieren nur wenige Gäste, und Ihr Partnervertrag kann Regeln zu Preisunterschieden enthalten, prüfen Sie ihn also zuerst. Ein moderater Lieferaufschlag und ein starker eigener Bestellkanal sind die realistischere Kombination. Wenn Sie über eigene Fahrer nachdenken, zeigt unser Vergleich von eigener Lieferung und Drittanbieter-Plattformen, ab welchem Volumen sich das rechnet.

Dine-in vs Take-away vs Lieferung: Was passt zu Ihrem Restaurant?

Einen einzigen Sieger gibt es nicht, aber ein klares Muster je nach Betriebstyp.

Restaurant mit Bar oder Weinkarte. Das Dine-in ist Ihr Kern, weil Getränke jeden Gast auf rund CHF 29.80 Deckungsbeitrag heben. Nutzen Sie Take-away, um den ruhigen Mittag und den frühen Abend zu füllen, wenn Tische leer bleiben.

Pizzeria, Kebab, asiatische Küche oder Burger. Take-away und direkte Lieferung sind Ihr Gewinnmotor. Behalten Sie eine Marktplatz-Listung für die Reichweite und investieren Sie Ihre Energie darin, wiederkehrende Marktplatz-Gäste zu direkten Abholkunden zu machen.

Neues Restaurant ohne Stammgäste. Starten Sie mit der Lieferung über einen Marktplatz, um sichtbar zu werden, auch bei tiefster Marge. Ergänzen Sie die eigene Online-Bestellung, sobald Gäste ein zweites Mal bestellen.

Restaurant, das am Wochenende voll ist. Jede Take-away- und Lieferbestellung am Freitag und Samstag ist Zusatzumsatz, aber nur, wenn die Küche mithält. Pausieren oder bremsen Sie Online-Bestellungen während der Stosszeit, damit die Gäste am Tisch nicht warten.

Mehrere Standorte. Rechnen Sie jeden Standort einzeln. Ein Betrieb im Stadtzentrum mit viel Mittagsverkehr setzt eher auf Take-away, ein Standort in der Agglomeration eher auf Lieferung.

Für Ihre eigenen Zahlen nehmen Sie einen Monat Umsatz und gehen vier Schritte durch. Teilen Sie den Umsatz nach Kanal auf, wenden Sie auf jeden den richtigen MWST-Satz an, ziehen Sie Warenkosten, Verpackung, Provision und Personalaufwand ab und teilen Sie durch die Anzahl Bestellungen. Der Kanal mit dem höchsten Deckungsbeitrag pro Bestellung und der meisten freien Kapazität verdient Ihren nächsten Marketingfranken.

So verschieben Sie Ihren Kanalmix, ohne Gäste zu verlieren

Zu wissen, welcher Kanal am rentabelsten ist, bringt nur etwas, wenn Sie Bestellungen dorthin lenken können. Fünf Schritte funktionieren für die meisten Schweizer Betriebe:

  1. Take-away an der Kasse trennen. Erfassen Sie Take-away und Lieferung als eigene Bestellarten, damit jeder berechtigte Verkauf mit 2,6 % MWST abgerechnet wird.
  2. Marktplatz-Stammgäste zur Abholung führen. Jede Kurierlieferung, die zur direkten Abholbestellung wird, bringt CHF 10.35 mehr. 100 verlagerte Bestellungen pro Monat sind rund CHF 1’035 pro Monat wert, und unser Leitfaden zur Umwandlung von Lieferdienst-Kunden in Direktbesteller zeigt, wie das gelingt.
  3. Jeden Kanal bewusst kalkulieren. Prüfen Sie, welche Gerichte gut transportierbar sind und ihre Marge auch ausser Haus verdienen, und testen Sie jedes Gericht in seiner Box nach 12 Minuten, bevor es auf die Lieferkarte kommt.
  4. Den Zusatzverkauf im Dine-in schützen. Schulen Sie Ihr Serviceteam darin, Getränke und Desserts zu empfehlen, denn dort verdient der Dine-in-Warenkorb seinen Vorsprung.
  5. Den Deckungsbeitrag pro Kanal monatlich prüfen. Provisionen, Verpackungspreise und Ihr Mix verändern sich. Eine Viertelstunde pro Monat hält die Zahlen aktuell.

Wie SparissimoFood bei der Kanalrentabilität hilft

Der Kanal, der am meisten übrig lässt, ist meistens der eigene: eine Abhol- oder Lieferbestellung, die direkt bei Ihrem Restaurant eingeht. SparissimoFood gibt Ihnen diesen direkten Kanal, mit Online-Bestellung für Lieferung, Abholung und QR-Bestellungen am Tisch in einer Plattform.

Die Berichte und Analysen erfassen jede Bestellung, die darüber läuft. So sehen Sie, wie sich Ihre Online-Bestellungen auf Lieferung, Abholung und Tischbestellungen verteilen, und können sie mit der Tabelle oben vergleichen. TWINT ist integriert, und das zählt in der Schweiz: Laut der Erhebung des Swiss Payment Monitors vom Mai 2026 entfielen 34,5 % aller Transaktionen auf mobiles Bezahlen, zu dem auch TWINT gehört, mehr als auf jedes andere Zahlungsmittel.

SparissimoFood verlangt eine Provision, nur eine tiefere: Starter für CHF 49 pro Monat plus 8 % pro Bestellung, Business für CHF 79 pro Monat plus 5 % und Professional für CHF 148 pro Monat plus 5 %. Der Satz von 5 % ist derjenige, mit dem die Zeilen zur Online-Abholung und zur direkten Lieferung in diesem Artikel gerechnet sind, die Monatsgebühr kommt als Fixkosten dazu. Sie können die Tarife vergleichen und die 14-tägige Gratis-Testphase ohne Kreditkarte starten.


Häufig gestellte Fragen

Dine-in vs Take-away vs Lieferung: Was ist in der Schweiz pro Bestellung am rentabelsten?

Pro Franken Speiseumsatz ist Take-away am rentabelsten. Bei einer Speisebestellung von CHF 45 bleiben im Take-away an der Theke rund CHF 28.05 und bei der Online-Abholung mit 5 % Provision rund CHF 25.80, im Dine-in CHF 21.92 und bei der Marktplatz-Lieferung mit Plattform-Kurieren CHF 15.45. Bestellt ein Gast im Restaurant zusätzlich rund CHF 12 Getränke, bringt der Dine-in-Warenkorb etwa CHF 29.80 und ist pro Gast am rentabelsten.

Wird Take-away in der Schweiz mit einem tieferen MWST-Satz besteuert als Dine-in?

Ja, wenn die Bedingungen erfüllt sind. Speisen und alkoholfreie Getränke beim Verkauf über die Gasse oder bei Hauslieferungen können mit dem reduzierten Satz von 2,6 % abgerechnet werden, Restaurationsleistungen mit 8,1 %. Alkoholische Getränke bleiben in jedem Kanal bei 8,1 %, und aus dem Beleg muss hervorgehen, dass es sich um Take-away oder Lieferung handelt. Klären Sie die Umsetzung mit Ihrer Treuhandstelle.

Sollten Lieferpreise höher sein als die Preise im Restaurant?

Viele Restaurants verlangen auf Marktplätzen einen moderaten Aufschlag, um die Provision abzufedern, den direkten Gewinn ganz zu erreichen ist aber selten realistisch. Bei 28 % Provision müsste ein Gericht für CHF 45 auf dem Marktplatz rund CHF 60.30 kosten, damit dieselben CHF 25.80 bleiben wie bei einer direkten Abholbestellung. Prüfen Sie Ihren Partnervertrag, bevor Sie unterschiedliche Preise festlegen.

Lohnt sich die Lieferung, wenn sie pro Bestellung die tiefste Marge hat?

Meistens ja, weil die meisten Lieferbestellungen Zusatzumsatz sind. Gäste, die zu Hause bestellen, hätten oft ein anderes Restaurant gewählt und nicht Ihren Gastraum, darum sind die CHF 15.45 aus einer Kurierbestellung zusätzlicher Umsatz. Die Lieferung bringt ausserdem neue Gäste, die später direkt abholen, und jede solche Bestellung bringt rund CHF 10.35 mehr.

Wie berechne ich den Gewinn jedes Umsatzkanals in meinem Restaurant?

Rechnen Sie für jeden Kanal: Bestellwert geteilt durch 1,081 im Dine-in oder 1,026 bei berechtigtem Take-away und Lieferung, minus Warenkosten, Verpackung, Zahlungsgebühren, Provision und Personalaufwand im Kanal wie Service oder Fahrer. Miete und Küchenlöhne lassen Sie weg, weil sie sich je nach Kanal nicht ändern. Teilen Sie das Monatstotal durch die Anzahl Bestellungen, um den Deckungsbeitrag pro Bestellung für Dine-in, Take-away und Lieferung zu vergleichen.


Das Dine-in verkauft den Abend, das Take-away sichert die Marge, und die Lieferung bringt die Gäste, die Sie noch nicht kennen.

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