SMS-Marketing vs E-Mail-Marketing für Restaurants
Kurzantwort: Beim SMS-Marketing vs E-Mail-Marketing für Restaurants bestimmt die Nachricht den Kanal. Die SMS gewinnt, wenn eine Nachricht dringend ist, etwa um einen ruhigen Dienstag zu füllen oder an eine Reservation zu erinnern, weil Textnachrichten meist innert Minuten gelesen werden. Das E-Mail gewinnt, wenn eine Nachricht Platz oder ein Foto braucht, etwa bei einer saisonalen Karte oder einem Treue-Update, und der Versand kostet fast nichts. Das Schweizer Recht behandelt beide Kanäle gleich: Das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb verlangt für Massenwerbung per E-Mail und SMS eine ausdrückliche Einwilligung. Die besten Ergebnisse erzielen die meisten Restaurants, wenn sie die SMS für zeitkritische Angebote und das E-Mail für alles andere nutzen, auf einer Kontaktliste aus Direktbestellungen.
Ein Restaurant mit 1’000 Gästekontakten zahlt rund CHF 150, um alle einmal per SMS anzuschreiben, und fast nichts, um ihnen ein E-Mail zu schicken. Dieser Preisunterschied zeigt, warum SMS-Marketing vs E-Mail-Marketing für Restaurants kein Wettbewerb mit einem einzigen Sieger ist. Entscheidend ist, welcher Kanal sich für welche Nachricht auszahlt.
Die meisten Anleitungen zu diesem Thema sind für US-Restaurants geschrieben, mit Dollarpreisen sowie TCPA- und CAN-SPAM-Regeln. Die Schweiz hat eine einzige Einwilligungsregel für beide Kanäle, Kosten in Franken und ein deutschsprachiges Publikum. Dieser Leitfaden rechnet mit Schweizer Regeln und beantwortet die Anschlussfragen, die sich Inhaberinnen und Inhaber als Nächstes stellen.
SMS-Marketing vs E-Mail-Marketing für Restaurants im Überblick
| | SMS | |
|---|---|---|
| Tempo der Aufmerksamkeit | Meist innert Minuten gelesen | Innert Stunden oder Tagen gelesen |
| Platz für Inhalte | 160 Zeichen in einem Standardsegment | Unbegrenzt, mit Fotos, Karten und Links |
| Kosten pro Nachricht in der Schweiz | Rund CHF 0.11 bis CHF 0.22 | Nahe bei CHF 0 mit einem Tarif für kleine Listen |
| Schweizer Einwilligungsregel | Ausdrückliche Einwilligung nach UWG | Ausdrückliche Einwilligung nach UWG |
| Am besten für | Angebote für heute, Erinnerungen, kurzfristig freie Plätze | Speisekarten, Geschichten, Treue-Updates, Geburtstagsangebote |
| Verlässlichste Kennzahl | Zustellung, Klicks und Einlösungen | Klicks und Einlösungen |
| Worauf achten | Kosten wachsen mit jeder Nachricht und jedem Segment | Nachrichten können in einem vollen Posteingang liegen bleiben |
Kurz gesagt: Die SMS ist der schnellere Kanal, das E-Mail der günstigere und reichhaltigere. Der Rest dieses Leitfadens zeigt, wann sich welcher lohnt.
Was das Schweizer Recht zu SMS- und E-Mail-Werbung sagt
Das Schweizer Recht stellt die beiden Kanäle nicht gegeneinander. Nach dem Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, kurz UWG, ist der automatische Massenversand von Werbung per E-Mail, SMS, Fax oder Telefon nur mit vorgängiger ausdrücklicher Einwilligung erlaubt, wie das Bundesamt für Kommunikation festhält. Die Regel steht in Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe o.
Das unterscheidet sich von den US-Regeln, die die meisten Konkurrenzartikel beschreiben. Ein Sendefenster von 8 bis 21 Uhr oder Bussen pro Nachricht gibt es hier nicht. Die Schweizer Regel ist einfacher: keine Einwilligung, keine Werbenachricht an die Masse.
Vier Punkte sind für ein Restaurant wichtig:
- Die Einwilligung kommt zuerst. Ein Gast muss zustimmen, bevor er Werbe-E-Mails oder Werbe-SMS erhält.
- Eine Ausnahme hilft Restaurants. Hat ein Gast seine Kontaktdaten bei einer Bestellung oder Buchung angegeben, dürfen Sie für ähnliche Angebote werben, sofern Sie ihn in diesem Moment darauf hingewiesen haben, dass er weitere Nachrichten ablehnen kann.
- Der Absender muss erkennbar sein. Wer schreibt, darf in keinem der beiden Kanäle verschleiert werden.
- Jede Nachricht braucht eine kostenlose, einfache Abmeldung. Das heisst ein Abmeldelink im E-Mail und eine Stopp-Anweisung in der SMS.
Wie Sie die Kontaktdaten speichern und nutzen, regelt separat das revidierte Schweizer Datenschutzgesetz. Das ist keine Rechtsberatung, klären Sie Ihr Vorgehen also mit Ihrer Beratung ab.
Praktisch heisst das: ein einziger Einwilligungsschritt bei Bestellung, QR-Bestellung am Tisch oder Reservation, der beide Kanäle abdeckt. Halten Sie fest, wo und wann jeder Gast zugestimmt hat, damit Sie es später belegen können.
SMS-Marketing vs E-Mail-Marketing für Restaurants: Die echten Kosten
Eine SMS zu verschicken kostet Geld, ein E-Mail fast nie. Veröffentlichte Preislisten Schweizer Anbieter vom Oktober 2026 reichen von rund CHF 0.11 pro Nachricht bei hohem Volumen bis zu etwa CHF 0.22 bei kleinen Paketen. Viele E-Mail-Tools bieten einen Gratistarif für kleine Listen, und bezahlte Tarife für einige tausend Kontakte bleiben bei wenigen Dutzend Franken im Monat.
Der Preis pro Nachricht ist aber der falsche Vergleich. Entscheidend ist, wie viele Bestellungen eine Kampagne braucht, um sich zu bezahlen.
Break-even-Bestellungen = Kampagnenkosten ÷ Deckungsbeitrag pro Bestellung
Der Deckungsbeitrag ist das, was eine Bestellung nach den Kosten übrig lässt, die sich mit dieser Bestellung verändern. Bei einer Bestellung von CHF 35, mit 30 % Warenkosten, 5 % Plattformprovision und 1,8 % Zahlungsgebühren sind das rund CHF 22.12. Miete und Löhne fehlen in der Rechnung, weil sie in beiden Fällen gleich bleiben.
| Kampagne an 1’000 Kontakte | Kosten | Bestellungen bis Break-even |
|---|---|---|
| SMS zu CHF 0.11 | CHF 110 | 5 |
| SMS zu CHF 0.22 | CHF 220 | 10 |
| E-Mail mit einem Tarif von CHF 20 pro Monat, vier Versände | Rund CHF 5 pro Versand | 1 |
Dazu ein Szenario. Die Einlösequoten sind Annahmen zur Veranschaulichung und keine Richtwerte, ersetzen Sie sie also nach ein paar Versänden durch Ihre eigenen Zahlen.
- SMS zu CHF 0.15 pro Nachricht, 3 % von 1’000 Kontakten bestellen: 30 Bestellungen bringen CHF 663.60 Deckungsbeitrag, nach den CHF 150 Versandkosten bleiben rund CHF 514.
- E-Mail, 1 % von 1’000 Kontakten bestellen: 10 Bestellungen bringen CHF 221.20, nach rund CHF 5 Plattformkosten bleiben etwa CHF 216.
Die SMS deckt ihre höheren Kosten leicht, sobald sie ein paar Gäste mehr gewinnt, und das E-Mail bleibt schon bei viel tieferer Resonanz rentabel. Keines der beiden Ergebnisse sagt, ein Kanal sei besser. Zusammen zeigen sie, warum die Art der Nachricht den Kanal bestimmen sollte.
Öffnungsraten, Klicks und welchen Zahlen Sie trauen können
SMS-Anbieter melden häufig Öffnungsraten über 90 %, wobei die meisten Nachrichten innert Minuten gelesen werden. Das sind Herstellerangaben und keine unabhängigen Studien, und bei einer SMS gibt es keine echte Öffnungsmessung. Die Zahlen beschreiben also Aufmerksamkeit, nicht Handlung.
Bei E-Mail-Öffnungsraten liegt das Problem woanders. Der Mail Privacy Protection von Apple lädt Inhalte vor, ob ein Gast das E-Mail liest oder nicht, weshalb die Öffnungszahlen aufgebläht sind und die Klickrate das verlässlichere Mass ist, wie Campaign Monitor in seinem Hilfecenter erklärt.
Renditezahlen aus Vergleichsartikeln sind meist branchenübergreifende Durchschnitte und keine Restaurantdaten. Nutzen Sie stattdessen Ihre eigenen Zahlen:
Einlösequote = Bestellungen mit dem Kampagnencode ÷ zugestellte Nachrichten
Geben Sie jeder Kampagne einen eigenen Code, und jedem Kanal innerhalb der Kampagne ebenfalls. Ein Code wie DI-SMS gegenüber DI-MAIL zeigt Ihnen, welcher Kanal die Bestellung gebracht hat. Nach vier Versänden kennen Sie Ihre eigene Einlösequote pro Kanal, und die ist mehr wert als jeder Richtwert.
SMS-Marketing vs E-Mail-Marketing für Restaurants: Was gehört wohin
Ordnen Sie den Kanal dem Gästemoment zu, nicht der Gewohnheit.
Tagesangebot oder kurzfristig freie Plätze. SMS. Eine Nachricht am Vormittag für den Mittag oder am Nachmittag für den Abend erreicht Gäste, solange sie noch entscheiden.
Erinnerungen an Reservation und Bestellung. SMS. Eine Erinnerung rund 24 Stunden vorher stützt das Vorgehen aus unserem Leitfaden zu weniger No-Shows im Restaurant.
Bewertungsanfragen. SMS, 30 bis 90 Minuten nach dem Besuch, solange das Essen noch frisch ist. Die Formulierung zeigt der Leitfaden zu Google-Bewertungen.
Wochenangebote, neue Karten und saisonale Aktionen. E-Mail. Ein Foto des Gerichts verkauft am meisten, und das E-Mail hat Platz dafür.
Treue-Updates und Erklärungen. E-Mail. Ein Punktesystem braucht mehr als 160 Zeichen, wie unsere Analyse zur Frage, ob Treueprogramme im Restaurant funktionieren, zeigt.
Reaktivierung inaktiver Gäste. Beide, nacheinander. Schicken Sie nach 45 Tagen ohne Bestellung ein E-Mail und eine Woche später eine SMS, nur an Gäste, die nicht geklickt haben.
Geburtstagsangebote. Beide sind möglich. Das E-Mail passt zu einem grösseren Dankeschön, die SMS zu einem Angebot innerhalb der Woche.
Für die E-Mail-Seite im Detail lesen Sie unseren Leitfaden zum E-Mail-Marketing im Restaurant, für die Automatisierung unsere Anleitung zu automatisiertem SMS-Marketing.
Wie oft senden und wie jede Nachricht schreiben
Die Frequenz entscheidet, ob ein Kanal willkommen bleibt. Der durchgehende Richtwert aus SMS-Anleitungen liegt bei zwei bis vier Werbe-SMS pro Monat und Abonnent. Beim E-Mail genügen den meisten Restaurants ein bis zwei Werbemails pro Monat, und automatisierte Nachrichten wie Willkommens- oder Geburtstagsmails laufen zusätzlich, weil sie persönlich wirken.
Eine einfache Regel hält beide Kanäle im Griff: ein Gästemoment, ein Kanal. Hat ein Gast soeben eine Reservationserinnerung per SMS erhalten, geht dieselbe Nachricht nicht auch noch per E-Mail raus.
Zwei Details beim Schreiben sparen Geld und Klicks:
- Die Zeichenlimite beachten. Eine Standard-SMS fasst 160 Zeichen. Braucht eine Nachricht mehr, wird sie in Segmente zu je 153 Zeichen aufgeteilt und pro Segment verrechnet, ein Text mit 200 Zeichen kostet also zwei Nachrichten.
- Auf Unicode-Auslöser achten. Umlaute und das Eszett gehören zum Standard-Zeichensatz der SMS, deutsche Texte sind also unproblematisch. Emojis, typografische Anführungszeichen, Gedankenstriche und Buchstaben wie ê oder ç schalten die Nachricht auf Unicode um, was ein einzelnes Segment auf 70 Zeichen verkürzt, wie die Referenz von Twilio zur Zeichenkodierung erklärt.
Schreiben Sie die SMS in der Sprache des Gasts. Wer in Lausanne auf Französisch bestellt hat, soll kein deutsches Angebot erhalten, und dasselbe gilt für Betreffzeilen im E-Mail.
Mit welchem Kanal sollte Ihr Restaurant beginnen?
Die Antwort auf SMS-Marketing vs E-Mail-Marketing für Restaurants hängt von Ihren Gästen und Ihrer Kontaktliste ab, beginnen Sie also mit dem Kanal, der zu beidem passt.
- Pizzeria, Kebab oder Take-away mit Wiederholungsbestellungen. Beginnen Sie mit der SMS. Bestellt wird spontan, und ein Code, der um 11 Uhr auf dem Natel eintrifft, konvertiert noch am selben Tag.
- Gehobene Gastronomie mit Reservationen. Nutzen Sie beide. SMS für Erinnerungen und Angebote an ruhigen Abenden, E-Mail für Karten und Anlässe.
- Fine Dining oder Betrieb mit Events. Beginnen Sie mit dem E-Mail. Gäste planen im Voraus, und reichhaltige Inhalte tragen die Geschichte.
- Neues Restaurant mit wenigen Kontakten. Erfassen Sie bei jeder Bestellung E-Mail-Adresse und Mobilnummer, und entscheiden Sie nach den ersten 200 Kontakten, welche Liste schneller gewachsen ist.
Haben Sie deutlich mehr E-Mail-Adressen als Telefonnummern, beginnen Sie mit dem E-Mail und ergänzen die SMS, sobald die Nummernliste wächst.
Wie SparissimoFood beim SMS- und E-Mail-Marketing hilft
Beide Kanäle hängen von Kontakten ab, die Ihnen gehören. Gäste, die über einen Drittanbieter-Marktplatz bestellen, bleiben Kunden des Marktplatzes. Wer dagegen über SparissimoFood bestellt, beim Online-Checkout, per QR-Code am Tisch oder über eine Reservation, hinterlässt Kontaktdaten, die Ihrem Restaurant gehören.
Die Marketing-Tools in den Tarifen decken Aktionen, Gutscheine und E-Mail-Kampagnen ab, und die Berichte zeigen, welche Bestellungen eingegangen sind. Die codebasierte Erfolgsmessung von oben ist damit eine Zahl, die Sie abrufen, statt sie zu schätzen. Weil die Telefonnummern Ihnen gehören, können Sie sie mit dem Schweizer SMS-Anbieter nutzen, der zu Ihrem Volumen passt.
SparissimoFood verlangt eine Provision, nur eine tiefere. Starter kostet CHF 49 pro Monat plus 8 % pro Bestellung, Business CHF 79 plus 5 % und Professional CHF 148 plus 5 %. Sie können die Tarife vergleichen und eine 14-tägige Gratis-Testphase ohne Kreditkarte starten.
Häufig gestellte Fragen
Ist SMS- oder E-Mail-Marketing für Restaurants besser?
Beim SMS-Marketing vs E-Mail-Marketing für Restaurants gewinnt keiner der beiden bei jeder Nachricht. Die SMS eignet sich besser für dringende, kurze Nachrichten für den gleichen Tag, etwa ein Angebot für einen ruhigen Abend oder eine Reservationserinnerung, weil Textnachrichten meist innert Minuten gelesen werden. Das E-Mail eignet sich besser für Karten, Fotos und Treue-Updates, und der Versand kostet fast nichts. Die besten Ergebnisse erzielen die meisten Restaurants mit beiden Kanälen, wobei jede Nachricht dem passenden Kanal zugeordnet wird.
Brauche ich in der Schweiz eine Einwilligung für SMS- und E-Mail-Werbung?
Ja. Das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb verlangt für Massenwerbung per E-Mail und SMS eine ausdrückliche vorgängige Einwilligung. Eine Ausnahme gilt, wenn ein Gast seine Daten bei einer Bestellung oder Buchung angegeben hat und darauf hingewiesen wurde, dass er weitere Nachrichten ablehnen kann. Jede Nachricht muss zudem den Absender nennen und eine kostenlose, einfache Abmeldung bieten. Das ist keine Rechtsberatung, klären Sie Ihr Vorgehen also mit Ihrer Beratung ab.
Was kostet SMS-Marketing im Vergleich zum E-Mail für ein Restaurant?
Die Schweizer SMS-Preise reichen von rund CHF 0.11 pro Nachricht bei hohem Volumen bis zu etwa CHF 0.22 bei kleinen Paketen, eine SMS an 1’000 Kontakte kostet also CHF 110 bis CHF 220. Das E-Mail an dieselbe Liste kostet mit einem kleinen Tarif fast nichts. Bei einem Deckungsbeitrag von CHF 22.12 pro Bestellung zahlt sich eine SMS-Kampagne nach 5 bis 10 Bestellungen aus.
Wie oft sollte ein Restaurant SMS und E-Mails senden?
Zwei bis vier Werbe-SMS pro Monat und Abonnent sind der gängige Richtwert, und ein bis zwei Werbemails pro Monat passen für die meisten Restaurants. Automatisierte Nachrichten wie Willkommens-, Erinnerungs- oder Geburtstagsnachrichten laufen zusätzlich. Erhöhen Sie die Frequenz nur bei einer kleinen, eng segmentierten Liste, die diese Nachrichten ausdrücklich gewünscht hat.
Haben SMS wirklich eine Öffnungsrate von 98 %?
Diese Zahl stammt von SMS-Anbietern und nicht aus unabhängigen Studien, und bei einer SMS gibt es keine echte Öffnungsmessung. Verstehen Sie sie als Hinweis auf Aufmerksamkeit und nicht als Beleg für Umsatz. Auch E-Mail-Öffnungsraten sind unzuverlässig, weil Mail Privacy Protection von Apple Nachrichten vorlädt. Messen Sie stattdessen Klicks und Einlösungen mit einem eigenen Code pro Kampagne.
Schicken Sie das Dringende per SMS, die ganze Geschichte per E-Mail, und lassen Sie die Bestellungen Ihrer Gäste den Streit entscheiden.