Just Eat vs eigene Bestellwebsite: Gewinnvergleich
Kurzantwort: Im Vergleich Just Eat vs eigene Bestellwebsite verdient eine Direktbestellung mehr. Bei einer Lieferbestellung von CHF 45 mit eigenen Fahrern bleiben über Just Eat bei 13 % Provision CHF 18.84, über die eigene Website bei 5 % CHF 22.44. Die fixe Monatsgebühr der Website ist ab rund 22 Direktbestellungen pro Monat gedeckt. Just Eat bringt neue Gäste, die eigene Website verdient mehr an Stammgästen, darum funktionieren beide Kanäle am besten zusammen.
Ein Schweizer Restaurant mit 400 Just-Eat-Bestellungen pro Monat zu je CHF 45 zahlt bei 13 % Provision rund CHF 2’340. Ob das der richtige Preis ist, hängt davon ab, wie viele dieser Gäste über die App kamen und wie viele Stammgäste sind, die auch direkt bestellen würden. Genau darum geht es bei Just Eat vs eigene Bestellwebsite.
Just Eat vs eigene Bestellwebsite: Der Gewinnvergleich im Überblick
| | Just-Eat-Listung | Eigene Bestellwebsite |
|---|---|---|
| Provision pro Bestellung | 10–15 % mit eigenen Fahrern, 25–30 % mit Just-Eat-Kurieren | 5–8 % bei den hier verwendeten SparissimoFood-Tarifen |
| Fixe Monatskosten | Provision pro Bestellung; weitere Gebühren stehen in Ihrem Partnervertrag | CHF 49 bis CHF 148 pro Monat, je nach Tarif |
| Zahlungsabwicklung | Rund 1,8 % | Abhängig vom Zahlungsanbieter, hier mit 1,8 % gerechnet |
| Wer liefert | Sie selbst oder Just-Eat-Kuriere | Sie selbst, oder der Gast holt ab |
| Neukundengewinnung | Direkt über die Just-Eat-App | Eigenes Marketing: Google, Verpackung, Stammgäste |
| Kontaktdaten der Gäste | Geregelt in Ihrem Partnervertrag | In Ihrem eigenen System erfasst |
Die Tabelle zeigt den Kern des Tauschs. Just Eat verrechnet einen höheren variablen Satz und liefert Nachfrage. Die eigene Website verrechnet einen tieferen variablen Satz plus eine fixe Gebühr und lebt von der Nachfrage, die Sie selbst schaffen.
Was eine Just-Eat-Listung einem Schweizer Restaurant bringt
Just Eat ist ein etablierter Schweizer Essenslieferdienst, der vor dem Rebranding eat.ch hiess. Für ein Restaurant ist genau dieses Publikum der Hauptwert der Provision.
Drei Dinge bringt eine Listung mit, die sich allein schwer aufbauen lassen:
- Bestehende Nachfrage. Gäste öffnen die App bereits hungrig und suchend. Eine neue Pizzeria in Winterthur oder Luzern kann in der ersten Woche Bestellungen erhalten, ganz ohne Werbebudget.
- Optionale Lieferlogistik. Restaurants ohne eigene Fahrer können die Auslieferung den Just-Eat-Kurieren übergeben. Rekrutierung, Roller und Versicherung fallen damit weg.
- Zahlungsabwicklung und Vertrauen. Gäste bezahlen in einer App, die sie kennen, und Just Eat übernimmt Checkout und Sendungsverfolgung.
Die Provision hängt davon ab, wer liefert. Unsere Aufschlüsselung der Just-Eat-Provision in der Schweiz zeigt die üblichen Spannen: 10–15 % mit eigenen Fahrern, 25–30 % mit Just-Eat-Kurieren, dazu rund 1,8 % Zahlungsabwicklung und optionale In-App-Werbung. Der Leitfaden eines Schweizer Verpackungslieferanten für Gastronomen nennt mit Stand Dezember 2024 rund 13 % bei Eigenlieferung und rund 30 % bei Lieferung durch Just Eat. Die genauen Sätze werden pro Restaurant verhandelt. Prüfen Sie deshalb Ihren eigenen Partnervertrag, bevor Sie die folgenden Rechnungen übernehmen.
Was eine eigene Bestellwebsite kostet
Bei einer eigenen Bestellwebsite bestellen Gäste auf der Seite Ihres Restaurants und bezahlen online, die Bestellung landet direkt im Küchen-Dashboard. Dafür tragen Sie vier Kostenarten, die eine Marktplatz-Listung bündelt.
1. Die Plattformgebühr. SparissimoFood kombiniert einen Monatstarif mit einer Provision pro Bestellung. Starter kostet CHF 49 pro Monat plus 8 %, Business CHF 79 plus 5 % und Professional CHF 148 plus 5 %. Eine eigene Domain und White-Label-Branding gibt es ab dem Business-Tarif. Einrichtungsgebühren fallen keine an.
2. Zahlungsabwicklung. Karten- und TWINT-Zahlungen kosten eine Anbietergebühr. Damit der Vergleich fair bleibt, rechnet dieser Artikel für beide Kanäle mit 1,8 %. Ihr tatsächlicher Satz hängt vom Anbieter ab und davon, wie viele Gäste mit TWINT bezahlen.
3. Lieferung. Die eigene Bestellwebsite nimmt Bestellung und Zahlung entgegen. Die Lieferung bleibt bei Ihren eigenen Fahrern, oder der Gast holt ab.
4. Marketing und Anreize. Die Gäste müssen wissen, dass es die Website gibt. Setzen Sie einen QR-Code auf die Verpackung, einen Link ins Google-Unternehmensprofil und einen Hinweis auf die Quittung. Ein einmaliger Gutschein von 10 % auf eine erste Direktbestellung von CHF 45 kostet CHF 4.50.
Optionale Zusätze wie ein POS-Gerät oder eine eigene Mobile App werden bei Starter und Business separat verrechnet und sind im Professional-Tarif enthalten. Fragen Sie jeden Anbieter, ob die genannten Gebühren die MWST enthalten. Das verändert die Frankenbeträge in Ihrer eigenen Rechnung, nicht die Reihenfolge der Kanäle.
Eine CHF-45-Bestellung, vier Varianten
Hier läuft dieselbe Bestellung von CHF 45 durch beide Kanäle. Alle Spalten rechnen mit 30 % Warenkosten, CHF 1.50 Verpackung und 1,8 % Zahlungsabwicklung. Liefert das Restaurant selbst, fallen CHF 4.50 Fahrerkosten pro Bestellung an, basierend auf CHF 27 pro Stunde bei sechs Lieferungen pro Stunde. Die Spalten zur eigenen Website verwenden den Business-Satz von 5 %.
| | Just Eat, eigene Fahrer, 13 % | Just-Eat-Kuriere, 28 % | Eigene Website, eigene Fahrer, 5 % | Eigene Website, Gast holt ab, 5 % |
|---|---|---|---|---|
| Bestellwert | CHF 45.00 | CHF 45.00 | CHF 45.00 | CHF 45.00 |
| Provision | −CHF 5.85 | −CHF 12.60 | −CHF 2.25 | −CHF 2.25 |
| Zahlungsabwicklung, rund 1,8 % | −CHF 0.81 | −CHF 0.81 | −CHF 0.81 | −CHF 0.81 |
| Verpackung | −CHF 1.50 | −CHF 1.50 | −CHF 1.50 | −CHF 1.50 |
| Warenkosten, 30 % | −CHF 13.50 | −CHF 13.50 | −CHF 13.50 | −CHF 13.50 |
| Fahrerkosten | −CHF 4.50 | entfällt | −CHF 4.50 | entfällt |
| Netto ans Restaurant | CHF 18.84 | CHF 16.59 | CHF 22.44 | CHF 26.94 |
Vier Erkenntnisse zählen:
- Eigene Fahrer, direkter Vergleich. Die eigene Website bringt bei 5 % Provision CHF 3.60 mehr pro Bestellung. Im Starter-Tarif mit 8 % sind es CHF 2.25 mehr, netto also CHF 21.09.
- Gäste, die abholen. Ohne Fahrerkosten ist die abgeholte Bestellung mit CHF 26.94 die rentabelste Zeile der Tabelle.
- Restaurants mit Just-Eat-Kurieren. Eine Kurierbestellung bringt CHF 16.59. Wird daraus eine Bestellung über die eigene Website, die der Gast abholt, sind es CHF 10.35 mehr. Liefern Sie diese Bestellung selbst aus, sind es CHF 5.85 mehr.
- Die Monatsgebühr fehlt in der Tabelle. Sie ist fix und fällt nicht pro Bestellung an. Genau deshalb braucht es den Break-even im nächsten Abschnitt.
Ab wie vielen Direktbestellungen lohnt sich die eigene Bestellwebsite?
Eine fixe Monatsgebühr bedeutet, dass die Website erst ab einer gewissen Anzahl Bestellungen mehr verdient. Die Formel ist kurz:
Break-even-Direktbestellungen pro Monat = monatliche Tarifgebühr ÷ eingesparte Provision pro Bestellung
Eingesparte Provision pro Bestellung = Just-Eat-Provision minus Provision Ihrer Website, minus allfällige zusätzliche Fahrerkosten
Bei einem durchschnittlichen Bestellwert von CHF 45 ergibt das:
| Tarif | vs Just Eat eigene Fahrer, 13 % | vs Just-Eat-Kuriere, 28 %, Gast holt ab | vs Just-Eat-Kuriere, 28 %, Sie liefern |
|---|---|---|---|
| Starter, CHF 49 + 8 % | CHF 2.25 gespart, Break-even bei 22 Bestellungen | CHF 9.00 gespart, Break-even bei 6 Bestellungen | CHF 4.50 gespart, Break-even bei 11 Bestellungen |
| Business, CHF 79 + 5 % | CHF 3.60 gespart, Break-even bei 22 Bestellungen | CHF 10.35 gespart, Break-even bei 8 Bestellungen | CHF 5.85 gespart, Break-even bei 14 Bestellungen |
| Professional, CHF 148 + 5 % | CHF 3.60 gespart, Break-even bei 42 Bestellungen | CHF 10.35 gespart, Break-even bei 15 Bestellungen | CHF 5.85 gespart, Break-even bei 26 Bestellungen |
Zweiundzwanzig Direktbestellungen pro Monat sind weniger als eine pro Tag. Starter und Business kosten bei rund 22 Direktbestellungen pro Monat gleich viel, darüber ist Business dank der tieferen Provision von 5 % günstiger. Professional verlangt dieselben 5 % wie Business. Wählen Sie ihn wegen des Leistungsumfangs, etwa persönlicher Ansprechperson und unbegrenzter Mitarbeiterkonten, nicht wegen des Preises.
Diese Zahlen gehen davon aus, dass die Bestellungen ohnehin über Just Eat bei Ihnen eingegangen wären. Bestellungen neuer Gäste sind zusätzliches Geschäft und folgen weiter unten.
Ein Gutschein holt sich über die gesparte Provision zurück. Gutschein-Amortisation in Bestellungen = Gutschein ÷ eingesparte Provision pro Bestellung. Ein Gutschein von CHF 4.50 ist gegenüber einem Satz von 13 % mit der zweiten Direktbestellung amortisiert. Gegenüber 28 % bei Kurierlieferung und Abholung ist er es bereits mit der ersten.
Just Eat vs eigene Bestellwebsite über einen ganzen Monat
Pro Bestellung wirken die Unterschiede klein. Im Monatsvolumen summieren sie sich. Nehmen wir ein Restaurant mit eigenen Fahrern, 400 Just-Eat-Bestellungen pro Monat zu CHF 45 und 13 % Provision, das einen Teil davon auf die eigene Website im Business-Tarif verlagert.
| Anteil auf eigener Website | Monatliche Provision und Tarifkosten | Ersparnis pro Monat | Ersparnis pro Jahr |
|---|---|---|---|
| 0 %, nur Just Eat | CHF 2’340 | keine | keine |
| 10 %, 40 Bestellungen | CHF 2’275 | CHF 65 | CHF 780 |
| 20 %, 80 Bestellungen | CHF 2’131 | CHF 209 | CHF 2’508 |
| 30 %, 120 Bestellungen | CHF 1’987 | CHF 353 | CHF 4’236 |
Die ersten 40 Bestellungen holen die Tarifgebühr von CHF 79 herein. Jede weitere Bestellung bringt CHF 3.60. Die Just-Eat-Listung bleibt in jeder Zeile bestehen, das Gesamtvolumen liegt bei 400 Bestellungen, und die App führt Ihnen weiterhin neue Gäste zu.
Bei Restaurants mit Kurierlieferung ist der Effekt grösser. Werden 80 Bestellungen pro Monat von Kurierlieferung auf Abholung umgestellt, ergibt das 80 × CHF 10.35, also CHF 828, oder CHF 749 nach der Tarifgebühr.
Lohnt sich die Provision für einen neuen Gast?
Ein Gast, der Sie über Just Eat findet, ist Geschäft, das Sie sonst nicht gehabt hätten. Eine Kurierbestellung bringt CHF 16.59, eine Bestellung mit eigenen Fahrern CHF 18.84. Selbst beim höheren Satz deckt die Bestellung also Ware, Verpackung, Zahlung und Lieferung und trägt zu Miete und Löhnen bei, solange Ihre Küche freie Kapazität hat.
Behandeln Sie die Provision der ersten Bestellung als Preis dafür, den Gast zu finden. Die Ersparnis entsteht, wenn der Gast wieder bestellt. Nehmen wir einen Gast, der sechsmal pro Jahr bestellt: die erste Bestellung über Just Eat, die anderen fünf über Ihre eigene Website zu 5 %.
| Provision auf sechs Bestellungen eines Gastes | Eigene Fahrer, 13 % | Just-Eat-Kuriere, 28 % |
|---|---|---|
| Alle sechs über Just Eat | CHF 35.10 | CHF 75.60 |
| Erste über Just Eat, fünf direkt zu 5 % | CHF 17.10 | CHF 23.85 |
| Gesparte Provision pro Gast und Jahr | CHF 18.00 | CHF 51.75 |
Die Zahlen zeigen nur die Provision, vor Lieferkosten und Tarifgebühr. Nicht jeder Gast wechselt. Entscheidend ist: Jeder, der wechselt, macht aus einmaligen Akquisekosten eine Stammkundenbeziehung, die Sie selbst pflegen.
Just Eat vs eigene Bestellwebsite: Was passt zu Ihrem Restaurant?
Die richtige Aufteilung folgt Ihrer Ausgangslage.
Neues Restaurant ohne Stammgäste. Starten Sie mit Just Eat. Sichtbarkeit ist in den ersten Monaten das Wertvollste, was Sie einkaufen können, und die Provision auf eine Bestellung, die Sie sonst nicht erhalten hätten, funktioniert als Akquisekosten. Ergänzen Sie die eigene Website, sobald wiederkehrende Gäste auftauchen.
Etabliertes Restaurant mit treuer Kundschaft im Quartier. Setzen Sie auf beides. Behalten Sie Just Eat für die Reichweite und geben Sie Stammgästen einen einfachen Grund, direkt zu bestellen: ein QR-Code auf dem Sack, der Link im Google-Profil, ein Dankeschön-Gutschein auf die erste Direktbestellung. Lesen Sie Ihren Just-Eat-Partnervertrag, bevor Sie Flyer beilegen oder abweichende Preise setzen. Unser Leitfaden, wie Sie Lieferapp-Gäste zu Direktbestellungen führen, zeigt die Massnahmen im Detail.
Keine eigenen Fahrer. Nutzen Sie für die Lieferung weiterhin die Just-Eat-Kuriere und setzen Sie die eigene Website für Abholung und QR-Bestellungen am Tisch ein. Wächst die direkte Liefernachfrage, zeigt unser Vergleich von eigener Lieferung und Drittanbieter-Plattformen, ab wann sich eigene Fahrer lohnen.
Mehrere Standorte. Rechnen Sie jeden Standort separat. Ein Betrieb im Stadtzentrum mit dichter Nachfrage erreicht den Break-even vielleicht innerhalb einer Woche, ein Standort in der Agglomeration setzt womöglich länger auf Just Eat.
Andere Plattformen. Dieselben Formeln gelten für Uber Eats oder jeden anderen Marktplatz. Ersetzen Sie die 13 % und 28 % durch die Sätze aus Ihrem eigenen Vertrag.
Wie SparissimoFood bei der Rentabilität von Direktbestellungen hilft
Die Break-even-Tabelle nützt nur, wenn Sie sehen, wie viele Gäste direkt bestellen. Das Manager-Dashboard von SparissimoFood zeigt eingehende Bestellungen in Echtzeit und wertet sie aus. Legen Sie es neben den Monatsbericht aus Ihrem Just-Eat-Partnerkonto, dann sehen Sie, wann Ihre Direktbestellungen den eigenen Break-even erreichen, statt zu schätzen.
Jede Natelnummer und E-Mail-Adresse aus einer Direktbestellung gehört Ihrem Restaurant. So wird aus einem Erstbesteller ein Gast, den Sie selbst erreichen. Die Plattform unterstützt zudem TWINT, was in der Schweiz zählt: In der Erhebung des Swiss Payment Monitors vom Mai 2026 entfielen 34,5 % aller Zahlungstransaktionen auf mobile Geräte, zu denen auch TWINT gehört, mehr als auf jedes andere Zahlungsmittel.
SparissimoFood verlangt zusätzlich zum Monatstarif eine Provision: Starter für CHF 49 plus 8 %, Business für CHF 79 plus 5 % und Professional für CHF 148 plus 5 %. Die Lösung ist dafür gedacht, neben einer Marktplatz-Listung zu laufen, nicht an deren Stelle. Die 14-tägige Gratis-Testphase braucht keine Kreditkarte, und die Tarife vergleichen Sie auf der SparissimoFood-Tarifseite. Wenn Sie zum ersten Mal starten, führt unser Leitfaden zur Einrichtung der Online-Bestellung durch die erste Woche.
Häufig gestellte Fragen
Just Eat vs eigene Bestellwebsite: Was ist für ein Schweizer Restaurant rentabler?
Pro Bestellung die eigene Website. Bei einer Bestellung von CHF 45 mit eigenen Fahrern bleiben über Just Eat bei 13 % rund CHF 18.84, über die eigene Website bei 5 % rund CHF 22.44. Die Website hat zusätzlich eine fixe Monatsgebühr und wird darum insgesamt günstiger, sobald im Starter- oder Business-Tarif rund 22 Bestellungen pro Monat direkt eingehen. Just Eat führt Ihnen weiterhin Gäste zu, die Sie allein vielleicht nicht erreichen.
Kann ich bei Just Eat gelistet sein und gleichzeitig eine eigene Bestellwebsite betreiben?
Rechnerisch funktioniert genau das am besten. Just Eat führt neue Gäste zu, und Ihre eigene Website bedient die Stammgäste, die Sie bereits kennen. Die Bedingungen unterscheiden sich je nach Vertrag. Lesen Sie deshalb Ihren Just-Eat-Partnervertrag zu Preisen, Aktionen und Druckmaterial, bevor Sie starten.
Ab wie vielen Direktbestellungen lohnt sich eine eigene Bestellwebsite?
Die Formel lautet: Break-even-Bestellungen pro Monat entsprechen der monatlichen Tarifgebühr geteilt durch die eingesparte Provision pro Bestellung. Bei CHF 45 pro Bestellung erreicht der Business-Tarif für CHF 79 den Break-even bei rund 22 Bestellungen pro Monat gegenüber dem Satz von 13 % mit eigenen Fahrern. Gegenüber 28 % bei Kurierlieferung mit Abholung sind es rund 8.
Brauche ich eigene Fahrer für eine eigene Bestellwebsite?
Nein. Die eigene Website nimmt Abhol- und QR-Bestellungen am Tisch ganz ohne Fahrer entgegen. Eine abgeholte Bestellung über CHF 45 bringt rund CHF 26.94, eine Just-Eat-Kurierbestellung CHF 16.59. Viele Restaurants ohne Fahrer behalten Just Eat für die Lieferung und nutzen die eigene Website für Abholung und Tischbestellungen.
Wie bringe ich Just-Eat-Gäste dazu, über meine eigene Website zu bestellen?
Machen Sie den direkten Weg sichtbar und einfach: Link im Google-Unternehmensprofil, QR-Code auf Verpackung und Quittung und ein einmaliger Dankeschön-Gutschein auf die erste Direktbestellung. Prüfen Sie Ihren Just-Eat-Partnervertrag, bevor Sie Flyer in Marktplatz-Bestellungen legen. Wer 20 % von 400 monatlichen Bestellungen auf die eigene Website verlagert, spart rund CHF 2’500 Provision pro Jahr.
Lassen Sie Just Eat den Gast vorstellen und Ihre eigene Bestellwebsite ihn wieder willkommen heissen.